Das Leben als Lehrer

Du kannst nie zweimal in den gleichen Fluss hinein treten, denn das Wasser fließt. So ist auch der Lebensfluss und wir verändern uns mit ihm. Wenn wir stehen bleiben, entreißen wir uns dem natürlichen Zustand einer ständigen Bewegung. Um glücklich zu sein, müssen wir uns ändern und in Bewegung bleiben. Wir sind dazu bestimmt wir sein, mit all unseren Bestrebungen nach Erfahrungen. So wie wir sind, einfach nur sein, eine Zelebrierung des Lebens, jeden Moment. Das ist für den Verstand schwierig zu verstehen, aber das Herz weiß es. Mit unserem Herzen sehen wir, was für unseren Verstand verborgen bleibt.

Wir alle zahlen einen Preis. Nur in unserem Sein sind wir frei. Das hört sich jetzt alles spirituell an. Spiritualität ist religionsfrei. Die Religionen sind ein System, auf das der Glaube zurück greifen kann. Diese Erfahrungen beruhen auf erlebten Situationen, die jeder Mensch einmal durchmacht: Das Drama der zwischenmenschlichen Beziehungen, der Alltag, das Leben. Es ist die Art, mit seinen Erlebnissen umzugehen. Es ist die Wahl des Wortschatzes zu beschreiben, welche Erkenntnisse man daraus gewonnen hat. Denn im Grunde genommen haben wir alle das eine Ziel. Glücklich sein.

Die 8

Man muss nicht spirituell noch religiös sein, um dies zu erfahren. Das Leben ist der beste Lehrmeister. Es gibt viele Wege, die in zwei Pfaden münden: die des Verstandes und die des Herzens. Diese zwei Wege sind untrennbar mit einander verbunden, aber es ist entscheidend, welche der Wege Dir dient und welcher Dich beherrscht. Der Verstand war schon immer als Berater zuständig, der Bauch als Kompass und das Herz ist der Führer. Viele aber haben es vergessen und den Verstand die Führung übergeben, also ein Rollentausch. Es hat dazu gedient, in dieser Gesellschaft aufwachsen zu können, ein natürlicher Überlebensinstinkt. Nun ist die Zeit gekommen, an dem das Herz wieder die Führung übernimmt.

Womit ich Verstand, Herz und Bauchgefühl verbinde, ist die Zahl 8. Das Herz ist das Zentrum und Verstand und Bauchgefühl sind unzertrennlich mit dem Zentrum verbunden, in einem Kreislauf, weil nur die Einheit ein Ganzes ergibt und das Gleichgewicht herstellt. Der Bauch oder das Bauchgefühl ist für mich auch eine Verbundenheit zu meinem Körper. Man könnte auch für diese drei Stationen anstatt Verstand, Herz und Bauch – Geist, Seele und Körper sagen. Man könnte auch sagen, dass der Geist der Seele Schranken zuweist, in der die Seele nicht passt. Darüber könnte ich jetzt stundenlang philosophieren.

Schlusswort des Tages

Es geht aufwärts, auch wenn der Applaus ausbleibt. Ich glaube, ich habe die Prüfung geschafft, die ich mir selber auferlegt habe, aber ob das wirklich so ist, wird sich zeigen. Alles wird gut und ist so wie es sein soll. Manchmal fällt es mir schwer, das zu glauben, aber wer weiß wofür es gut ist. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Wir verstehen das Leben rückwärts und leben es vorwärts…das ist wahrscheinlich das Verrückteste an dem Menschen. Das ist wohl auch das Gefährliche an der ganzen Sache. Aber das ist wieder zu weit hergeholt. Der Dalai Lama sagte:

Wir können nur an zwei Tagen im Jahr nichts tun. Diese sind gestern und morgen.

Bis morgen,
Euer Bienchen

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2 Kommentare zu „Das Leben als Lehrer

  1. Pingback: herzeugs

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