Hinterfragen, sowohl die eine als auch die andere Seite

Kleiner Exkurs und Flashback: In der Schule hatten wir in Biologie Leistung auch das Thema, was passiert, wenn Pflanzen gentechnisch verändert werden. Ich habe damals gemeint, dass es durch Veränderung der Zusammenstellung von Aminosäuren auch eine Veränderung der Verarbeitung im Körper geben wird. Schlimmstenfalls, das habe ich damals grob vereinfacht dargestellt, könne es zu Zellmutationen und Einlagerungen kommen. Es fängt in den kleinsten Bausteilen an und spiegelt sich in dem großen Zusammenhang wider. Es macht die Zelle krank und somit auch auf Dauer den Organismus. Das war ein kleiner Exkurs zur Gentechnik und gentechnisch veränderten Zellen. Ein Hint auf Monsanto.

Hinterfragen

Man ist wie eine Ameise oder ein Lemming, wenn man alles als gegeben hinnimmt. Auch als Kind habe ich immer alles hinterfragt. Ich war rebellisch, aufmüpfig und musste mir meine Antworten selbst zusammenfügen. Deswegen bin ich wahrscheinlich auch überall angeeckt und habe mich zum Außenseiter gemacht. Was für eine grauenhafte Daseinsform als Drohne zu leben und alles als „Normal“ zu empfinden. Da ich ein erfahrungssüchtiges Wesen bin, habe ich jetzt auch ausgiebig das Spießer- und Drohnentum gelebt und muss zugeben, dieses fremdbestimmte Leben ist der blanke Horror für einen Freigeist. Man ist automatisch ein Systemkritiker, wenn man nicht der Norm entspricht. Das kommt wahrscheinlich von dem ganzen Gegenwind und der Gegenwehr der „Normalos“.

Doch was ist schon normal? Ein angepasstes Leben zu führen, gesellschaftskonform zu sein? Das bereitet mir Gänsehaut. Ich bin nicht normal und das ist gut so. Ich habe jetzt beide Seiten gelebt. Beide haben Vor- und Nachteile. Meine wahre Natur ist es aber ICH zu sein. Keine schlechte Kopie, keine Maschine. Kein Hamsterrad, in dem ich tagein tagaus renne und renne und nirgends ankomme. Das hat sowas von einem Gefängnis im eigenen Körper. Aber für den Moment habe ich genug von diesem Marionettenspiel. Später werde ich bestimmt noch einmal darüber schreiben, wenn ich es verarbeite, aber jetzt: Genug ist genug!

Begeisterung, hier bin ich wieder, ergreife und fessel mich! Du hast mir gefehlt! Ich habe mir gefehlt!

Was fehlt mir?

Wenn ich mir fehle, was genau ist es? Was muss passieren, damit ich glücklich bin? Ich kann mich eigentlich nicht beschweren. Aber trotzdem ist da ein Teil aus Nichts in mir. Mit was fülle ich es? Was passt da hinein? Welches Puzzleteil fehlt? Es ist alles da und doch sehe ich es nicht, sehe mich nicht. Warum nur? Diese Rastlosigkeit nervt. Dann mache ich mir eben einen Hafen (Heim), in dem ich immer wieder etwas Neues entdecken kann. Ja, das fühlt sich so an, als ob es in die richtige Richtung geht. Reisen, ohne den Ort zu verlassen. Meine Familie und mein Heim als Ruhe-Oase und Kraftquelle, kreativ erschaffen im Kochen, Schreiben, Häkeln, Nähen, Sticken, Aufräumen, Leben, das tun, was mir Spaß macht, was mich erfüllt, Menschen helfen, meine Talente (habe ich welche?) auszuleben, andere an meinen Stärken teilhaben lassen. Das hört sich irgendwie überheblich an, oder? Aber ein wenig gesunder Egoismus ist angebracht, wenn man sonst nur an andere denkt. Es ist doch alles da, alles in mir und meiner Umwelt. Alles ist ein Lernprozess.

Schlusswort

Ich bin schon wieder ungeduldig. Wie Konfuzius sagte: „Wenn Du es eilig hast, nehme einen Umweg.“ Mein Herz weiß es eben besser. Danke an mich selbst. Eine Lektion, die ich mir selbst gebe, das ist schon wirklich ungewöhnlich, aber nicht das erste Mal. Na dann höre ich mal in mich hinein. Das ist ein Thema, welches ich alle drei Monate habe. Manchmal zeigt es sich abgeschwächt einmal im Monat mit einem Thema, zum Beispiel Abgrenzung. Geduld, Geduld… Allet wird jut.

Euer Bienchen

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