Traumfahrt und das magische Denken

Kennst du das, wenn die Zeit wie im Fluge zu vergehen scheint? In der Kindheit haben wir das täglich gemacht. Das ist der Zustand, wo wir im Hier und Jetzt sind und alles um uns herum verblasst. Viele Schriftsteller erzählen davon, wenn sie in eine Art Schreibrausch kommen. Es ist so, als ob sich die Geschichte von alleine auf das Blatt Papier schreibt. Im Nachhinein kommen ihnen sogar die Texte fremd vor. Das nennt man Traumfahrt oder „Flow“. Den Flow können wir bei allen möglichen Dingen erfahren, wenn wir uns mit etwas beschäftigen, dass uns völlig in seinen Bann zieht.

Träumen

Träumen ist nicht nur für den Schlaf bestimmt. Wir geraten durchs Träumen in unser Unterbewusstsein, jedenfalls ein klitzekleines Stück. Es gibt die Schlafträume, die Tagträume, unsere Wunschträume und jedes dieser Traumarten ist wichtig. Was ich immer so faszinierend finde, ist die Euphorie, wenn wir uns an etwas Neues wagen und in einen Rausch kommen. Dieser Kitzel, diese Neugier, wie es uns mit sich zieht.

Für mich ist es ein Teil meiner Pilgerreise, wieder öfters in diese Traumfahrt zu kommen. Das heißt auch, in die Gegenwart und im Hier und Jetzt zu sein. Auch wenn du das schon lange nicht mehr gemacht hast, glaube mir, es ist möglich. Wann hast du das letzte Mal aus deinem Bauchgefühl gehandelt? Wann hast du dich das letzte Mal richtig gefreut? Schon lange her? Wie wäre es für dich, das mal wieder zu erleben?

Kleine Magie im Alltag

Es hat etwas magisches. Es ist wie magisches Denken, wo wir etwas Materielles in unserer Realität erschaffen. Sind Gedanken materiell? Nein. Aber aus ihr entsteht unser Handeln, wo die Materie Substanz gewinnt. Wir können durch unser Verhalten unsere Gedanken verändern, aber nicht umgekehrt. Verwirrend und doch so einfach. Gedanken sind flüchtig und schüchtern. Sie geistern in unserem Körper und Kopf herum und werden erst durch unser Handeln real.

Ein Beispiel: Wenn wir depressiv sind und nur negative Gedanken haben, ist es schwierig, positiv zu denken. Deswegen ist es wichtig, nicht die Gedanken anzugreifen, sondern durch positive Handlungen unsere Gedanken zu lenken. Etwa ein Spaziergang oder durch Basteln. Wenn wir depressiv sind, ist es schwierig, in dieses magische Denken zu fallen und eine Traumfahrt zu genießen. Weil wir nicht genießen können, wenn alles schwarz ist.

Also: Erwecke die Kreativität in dir, komme öfters in die Traumfahrt und genieße dein Leben 😀 Das ist ein wichtiger Teil für die innere Pilgerreise, dich selbst zu finden.

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