Blick nicht zurück

Man hört immer wieder:

„Blick nicht zurück, schau nach vorn“!

Das heißt nicht, dass man die Vergangenheit vergessen soll. Es heißt,

1. dass man sich aktiv, damit auseinandersetzt,
2. darüber nachdenkt, was/wie/warum passiert und daraus lernt.
3. es dann endlich abhaken (d.h. erledigt!) und seine Konsequenzen daraus ziehen.

Das ist der Schritt nach vorn!

Du kannst nicht loslassen?

Wenn du es nicht abhaken kannst, bist du in der Vergangenheit gefangen, wie in einem Teufelskreis. Es kann sogar vorkommen, dass es immer und immer wieder auftaucht. Das bedeutet, du erhälst die Chance noch einmal die obigen Punkte 1-3 aktiv aufzuarbeiten. Manche schaffen es, gleich zu Punkt 3 zu springen, aber ob dies richtig ist, sei dahin gestellt. Verdrängen und Vergessen ist eine Möglichkeit, aber man ist nie schneller wie sein Schatten. Deine Vergangenheit holt dich irgendwann ein. Außerdem macht Illusion und Selbstlüge krank (körperlich und seelisch), bei dem einem mehr, bei dem anderen weniger. Wenn du natürlich eine Leere Hülle geworden bist, kein Gewissen, Herz und Verstand hat, dann ist es egal, weil mehr als Totsein (bildlich gesprochen) und aufgeben gibt es nicht.

Der Schrecken ohne Ende

Warum werden manche Themen breitgelatscht oder sooft wiederholt, dass man es nicht mehr hören kann? Das passiert, wenn man nur in die Vergangenheit schaut und zu keinem Ergebnis kommt, noch nicht daraus gelernt hat (oder noch nicht alles daraus gelernt hat) oder noch nicht soweit ist, es endlich abzuhaken. Ich könnte einige Beispiele nennen, aber wir warten noch ab, ob die Welt bereit ist. Sowas kann harte Kritik verursachen. Aber es gibt auch für die verloreren Schafe Hoffnung, denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Solange du lebst, hast du immer eine Entscheidung. Wenn manche glauben, dass es sich jetzt sehr theologisch anhört, na klar haben sie Recht. Jeder glaubt an irgendetwas und wenn es die Wissenschaft ist. Auch wenn du schon aufgegeben hast,… DU HAST IMMER EINE WAHL!Wie Dalai Lama sagt:

Schmerzen sind unvermeidlich. Leid ist eine Entscheidung!

P.S.: Da schließt sich der Kreis wieder. Danke an die Person, die mich dazu inspiriert hat, diesen Artikel zu schreiben.

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