Wenn wir nur drei Menschen helfen

Hast du auch manchmal das Gefühl, dass etwas aus deiner Vergangenheit sich dir in den Weg stellt, um dir auf deinem weiteren Weg zu helfen? So ging es mir heute. In der letzten Zeit mache ich mir zuviele Gedanken. Über meine Welt, über andere Welten, übers Schreiben, übers Lesen, was ich beruflich wirklich machen will, wie es weiter geht und so weiter. Die Sorgen und das Kopfkino haben mich kirre gemacht.

Besuch aus der Vergangenheit

Weißt du, was mir heute passiert ist? Heute habe ich meinen alten Blog wieder gefunden. Leider habe ich keinen Zugriff mehr darauf. Ich hatte den Blog vor 6 Jahren begonnen und auch einige Artikel geschrieben. Es ist schon interessant, wenn man in der Vergangenheit schwelgt. Was einen für Gedanken und Gefühle hochkommen, die tausend Bilder, die wie ein zerborstener Spiegel in vielen kleinen und größeren Splittern vor dir herab regnen… Ich habe einige Blogs im Anschluss begonnen, als ich keinen Zugriff mehr auf den alten Blog hatte. Mit jedem Blog habe ich neue Erkenntnisse gewonnen, aber es war nie so wirklich MEIN DING, so etwas, was mich richtig begeistert und gefesselt hat. Aber vielleicht hat es ja seinen Sinn.

Geht es dir manchmal auch so? Das ist wieder der passende Beweis, dass man seine Vergangenheit nicht ändern kann, nur seine Einstellung dazu. Es geht immer weiter und weiter. Die Zeit tickt unbarmherzig weiter. Auch wenn deine Welt stillzustehen scheint, die Welt um dich herum geht weiter. Man kann sich auch die Sachen kaputt denken, anstatt einfach zu machen. Also gibt es heute zwei Ratschläge von mir, die sich mir auch immer wieder vor die Füße werfen (komischerweise jedes Jahr zu derselben Zeit):

Zermartere dir nicht den Kopf über Sachen.

  1. Was zu ändern ist: ändere es und
  2. was du nicht ändern kannst: akzeptiere, dass du daran im Moment nichts ändern kannst.

Dann hast du wieder Platz im Kopf und kannst dich wieder auf die wesentlichen Dinge konzentrieren.

Die Vergangenheit wirft sich in den Weg, wenn die Zeit reif ist.

  1. Über alles andere brauchst du dir jetzt keine Gedanken machen, weil die Zeit noch nicht gekommen ist.
  2. Wen etwas passiert, denke darüber nach, solange es ist, dann lass es los.

Ansonsten kommst du wieder in diesen Gedankenstrudel, der dich aus der Gegenwart herauszieht.

Dinge, die in der Welt passieren

Viele Menschen fühlen den Weltenschmerz, so nenne ich ihn. Es passieren wirklich schreckliche Dinge in der Welt. Du fühlst mit, bist traurig darüber. Wenn du deinen Teil dazu beitragen kannst, dass deine Welt und die Welt eines anderen Menschen besser wird, das ist das, was zählt.  Tue es. In dem du deine Welt heller machst, beeinflusst du auch dir nahestehende Welten. Mit deinem Lachen kannst du andere anstecken. Tue das, was in deinen Möglichkeiten getan werden kann. Du kannst nichts machen, wenn in China ein Sack Reis umfällt. Du bist dafür nicht verantwortlich. Andere Menschen und auch du haben Aufgaben, aus denen sie lernen müssen, alleine, um im Leben weiter zu kommen.

Drei Menschen helfen

Wenn jeder nur drei Menschen in seinem Leben hilft und diese drei jeweils wiederum drei Menschen helfen, dann steigt die Zahl exponentiell. Du bewirkt unglaublich viel damit, mehr, als du dir vorstellen kannst. Wenn jeder so denkt, dann verändert das in der Welt. Reine Rechenaufgabe: Du hilfst drei Menschen (3), die helfen jeweils drei weiteren (+9), die helfen wiederum drei (+27) die weiteren drei (+81). Das macht schon =120 Menschen. Und das alles, wenn du drei Menschen hilfst und sie bittest, auch drei Menschen zu helfen. Die Idee stammt nicht von mir, sondern von hier:

 

Schaut euch das Video bitte bitte an. Ich war begeistert und gerührt. Das ist es 😀 Und das reicht völlig aus. Etwas, was sie nicht alleine bewältigen können. Ich bin ja gespannt, was diese ganze Erkenntnis mit sich bringt oder ob sie bald wieder sich als Stein auf meinem Weg auftaucht. Vielleicht hilft es dir ja auch für den heutigen Tag und bringt dich einen Schritt weiter. Schreibe mir doch deine Erfahrungen hierzu im Kommentar 😉

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Ein Kommentar zu „Wenn wir nur drei Menschen helfen

  1. Pingback: herzeugs

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