Wie man die Gedanken des Mainstreams prägt

Dem Artikel von Olaf auf der Seite von www.online-marketing-deutschland.de zufolge, ist es eigentlich ganz einfach, in Deutschland die Bevölkerung zu bewegen. Man muss nur die 10 % der „Beeinflusser“ finden, die 90 % der Menschen in Deutschland in ihren Denken anregen. Schade finde ich dabei, dass man mehr Menschen erreicht, wenn man über etwas negatives redet. Das ist wohl die Meidungsstrategie, damit man als Leser die Erfahrungen anderer nachlesen kann, um sie nicht selbst durchleben zu müssen. Trotzdem denke ich, dass auch die positiven Nachrichten Interessenten und Anerkennung finden, auch wenn es dazu weniger Leser gibt.

Aktiv anstatt passiv

Der Influencer (Beeinflusser) ist aktiv und agiert, anstatt nur passiv darauf zu warten, bis es jemand anderes macht. Wenn man es mal genauer betrachtet, sind diese Influencers Menschen, die sich interessieren, recherchieren und somit vor allen anderen Mitmenschen tieferes Wissen über ein Thema aneignen. Sie machen die Anderen auf die neu entdeckten Informationen aufmerksam und schulen das Bewusstsein ihrer Leser. Es ist der Effekt, dass die Influencers ihr Verhalten, Wissen und ihre Meinung (z.B. über Trends und Produkte)  dazu nutzen, um ihre Leser zum Imitieren und Duplizieren zu motivieren. Viele Direkt Marketing Strategien haben ebenfalls dieses System, um ihre Verkäufer auszubilden.

Ähnlich ist es auch in der Erziehung: Die Kinder imitieren zuerst, bis sie ihre eigenen Ideen mit einfließen lassen, um sich weiterzuentwickeln und geben es später wiederum ihren Kindern weiter, indem sie vieles von ihren Eltern übernehmen, umgestalten und daraus ihre eigene Erziehungsmethode zu machen. Ein weiteres Beispiel wäre das Lehren und Lernen in Bildungseinrichtungen (KITA, Schule, Studium, Ausbildung).

Helfersyndrom als Mittel zum Zweck

Als Motivation und Anregung möchte ich nochmal hervorheben, dass in dem obengenannten Artikel die Influencers als gebildet und altruistisch beschrieben werden. Obwohl dieses Helfersyndrom auch als Mittel zu Zweck dient, hat es sehr viele positive Nebenwirkungen. Man hilft z.B. wildfremden Menschen, lernt neue Leute kennen, ist vielseitig interessiert, neugierig, hat einen Sinn für Gerechtigkeit, aber das sind wohl eher Mutmaßungen als Fakten. Es macht wohl diese Gruppe aus, dass sie mit allen möglichen Medien wie Fernsehen, Radio, Print-Medien, Internet, Social Media und ihrem Engagement für die eigene Sache viele Menschen erreichen.

 Wissen ist Macht

Die meisten Influencer kennt man aus dem Fernsehen, Radio, Sport oder der Politik, aber auch im Internet gibt es viele „einflussreiche“ Personen. Wissen ist Macht, wie man so schön sagt. Der Erste als Influencer zu sein bedeutet, die Macht zu besitzen, mit seiner Meinung die Gedanken anderer zu prägen. Wenn man also etwas an den Mann oder die Frau bringen will, sollte man sich für diese Nische, dieses Produkt, die Idee den passenden Beeinflusser suchen und ihn von der eigenen Überzeugung begeistern. Das ist die halbe Miete und der Rest machen die Leser. Einfach, nicht?

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