Alles hat seinen Grund

Heute ist ein einschneidendes Ereignis in meinem Leben passiert. Ich habe in den Himmel geschaut und plötzlich war ich so stinksauer auf mich, dass ich in Tränen ausgebrochen bin. Ich war so dermaßen wütend und enttäuscht von mir, das kann ich nicht einmal in Worte fassen. Dieser Schmerz hat mich innerlich fast zerrissen. Mein Magen war ein Knoten und mein Darm eine Knotenkette. Es ist natürlich auch einiges privat passiert, viele Veränderungen, die mich wieder aufgeweckt haben. Es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Es bewirkt, dass ich alles in meinem Leben noch einmal auf dem Prüfstand stelle. Natürlich stelle ich alle Lebensbereiche auf die Waage, aber heute habe ich mir zum Schreiben folgende Fragen gestellt: Wird das Schreiben immer nur ein Hobby bleiben? Will ich darin meine Erfüllung finden? Wie lange dauert es noch, bis ich aus dem Hobby mehr machen kann? Wird es jemals dazu kommen? Aber mute ich mir nicht ein wenig viel zu? Nein, denn in all meinen Anstrebungen und Wegen zum Ziel gehe ich auf. Für alle anderen Belange in meinem Leben muss ich mich erst einmal sammeln. Sowas sollte man nicht zu schnell beurteilen.

Alles hat seinen Grund

Alles hat seinen Grund, auch wenn wir es im jetzigen Moment noch nicht begreifen können. Gerade die Schicksalsschläge lassen uns über uns hinaus wachsen und wir lernen umso mehr und intensiver. Es ist bloß so nervenaufreibend und verrückt, seine Aufgabe darin zu finden. Aber wenn man sie gefunden hat, kommt neue Energie und alles wird klar. Ich fühle mich jetzt durch dieses Ereignis förmlich dazu genötigt, meinen Zielen nachzueifern. Die ganze Zeit war es so, dass ich vor mich hin plätscherte wie ein kleines Bächlein, tagein, tagaus. Es war keine Notwendigkeit vorhanden, irgendetwas daran zu ändern. Scheinbar muss ich aber meine Unzufriedenheit ändern. Klingt verrückt, wenn man seine Unzufriedenheit hinnimmt, gerade für mich rebellischen Typ. Ich habe ja absolut gegen meine Werte, Vorstellungen und Einstellungen gelebt und das darf scheinbar nicht mehr sein, was aber gut ist. Manchmal erkennt man es eben nur mit dem Hammerschlag.

Der Lernprozess

Mir spuckt dieser eine Satz immer und immer wieder durch den Kopf, den ich bei der einen Serie gehört habe (weiß aber nicht mehr welche):

Gott will nicht, dass wir glücklich sind, sondern dass wir stark sind.

Denn diesen Weg zu beschreiten, stark zu werden und zu sein, führt uns zwangsläufig dahin, dass wir glücklich werden. Das klingt paradox, aber wir müssen lernen loszulassen, uns selbst zu lieben, um andere lieben zu können, dankbar und demütig zu sein, anstatt wütend und schuldzuweisend. Heutezutage lernen wir in der Schule für die Schule und nicht fürs Leben, denn nur das Leben kann uns fürs Leben vorbereiten. Ja, die Grundvoraussetzungen lesen, schreiben, rechnen sind dazu da, damit wir uns in der Gesellschaft zurecht finden, aber das Leben ist der Meister aller Lehrmeister.

Die ganze Zeit war ich zerstreut, habe mir abstrakte Pläne gemacht und bin nicht soweit vorwärts gekommen wie gewollt. Jetzt, wo es eigentlich am Härtesten scheint, bin ich gezwungen, mich zu sammeln und stark zu sein, für mich. Denn wenn ich für mich stark bin, kann ich auch für Andere stark sein. Ich habe die Stärke, ja zu mir zu sagen, mich ernst zu nehmen, respekt- und liebevoll zu mir zu sein und die Stärke endlich zu haben mit Bauch, Herz und Verstand. Ich bin stark genug, meinen Verstand als Instanz anzuerkennen, mein Herz als Führer und mein Bauchgefühl als Kompass. Ich bin stark genug, um auf den Tisch zu hauen, wenn mir was nicht passt und dass zu akzeptieren, was ich nicht verändert kann. Wenn ich es aber verändern kann, bin ich stark genug, dieses auch in die Tat zu setzen.

Und weil ich stark genug bin, ist das mein Weg zu meinem Glück.

Das ist mein Ziel….diese Worte umzusetzen!

Euer Bienchen

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