Der Spiegel-Trick

Die meisten Menschen sind in ihrer eigenen Welt gefangen. Es geht weder vor- noch rückwärts und man dreht sich im Teufelskreis, ohne einen Ausweg zu finden. Ein guter Vergleich zu dieser Situation: Mit jeder schlechten Erfahrung, die einem zur Verdrängung, Depression und Selbstmitleid verleitet, schaufelt man sich eine Grube und man steht mittendrin. Wenn man sich bereits einen tiefen Graben geschaufelt hat, geprägt von falschen Halbwahrheiten, Illusionen und Schuldzuweisungen, kann man oft ohne Hilfe nicht wieder heraus klettern. Illusionen entstehen durch Verdrehung der Wahrheit. Man interpretiert Informationen in Dinge hinein, wo sie nicht hingehören, belügt sich selbst oder projeziert unterdrückte Empfindungen und Bedürfnisse in eine verquerte eigene Welt.

Der Spiegel-Trick

Es gibt einen einfachen Erste Hilfe-Trick, den man jeden Tag, aber auch in Notsituationen benutzen kann. Man kann diesen Trick zu jeder Gelegenheit nutzen und jeder kann es anwenden. Alles, was man dazu braucht, ist ein Spiegel, in dem man seine Augen und/oder seinen Körper sehen kann:

Der Spiegel-Trick (Zuerst lese bitte den gesamten Beitrag):

  1. Stellen Sie sich vor einen Spiegel, sodass Sie Ihr Gesicht sehen können.
  2. Schauen Sie sich in die Augen, fokussieren Sie sich, was sehen Sie?
  3. Beschreiben Sie, was Sie sehen. Beschreiben Sie Fakten. Sagen Sie es laut.
  4. Sagen Sie, was Sie nicht mehr wollen.
  5. Sagen Sie, was Sie wollen, was Ihre Stärken sind.
  6. Beschreiben Sie, wie Sie, was Sie wollen und wie Sie es umsetzen.
  7. Motivieren Sie sich, Sie schaffen es, Sie sind einzigartig!

Achten Sie darauf, wie Ihre Augen auf Ihre Worte reagieren, wie Ihr ganzer Körper auf Ihre Worte und Gedanken reagiert. Der Körper spricht eine eigene Sprache, wie die Augen eines Menschen. Je nach Gemütszustand, hat der Körper eine bestimmte Haltung, die Worte haben eine bestimmte Schwingung, die Augen haben eine bestimmte Ausstrahlung. Das Bauchgefühl sagt Ihnen, was Sie empfinden. Werden Sie sich selbst bewusster. Als kleiner Tipp: Schwächen sind okey. Wenn wir diese akzeptieren, geht es uns gleich viel besser!

Sich selbst bewusster erleben

Die Welt wird immer schneller und die Informationsflut überwältigt die Gesellschaft. Deswegen verlieren viele Menschen die Verbindung zu sich selbst. Man sollte öfters auf sein Bauchgefühl hören und nicht NUR darauf. Der Körper ist indirekter Übersetzer der Seele. Wenn man Angst hat, geht es auf die Nieren. Wenn wir den Kopf mit Gedanken überladen und zuviel Stress haben, bekommen wir Kopfschmerzen. Es gibt viele solcher Beispiele. Manchmal hilft es einfach, sich zu fragen, warum die Symptome entstanden sind.

Professionelle Hilfe

Wenn man aus Depressionen und den Begleitsymptomen wie Migräne, Verdauungsprobleme und weiteren körperlichen Leiden nicht mehr alleine entkommen kann, sollte man sich professionelle Hilfe suchen. Sich dies einzugestehen, ist der erste wichtige und wichtigste Schritt. Der erste Gang ist zum Hausarzt. Dieser wird den Patienten bei Depressionen an einen Psychologen/Psychiater weiterempfehlen. Bei Begleiterscheinungen wird der Hausarzt diese mit dem Patienten analysieren und an den Facharzt weiterempfehlen, der dafür zuständig ist. Es beansprucht einige Zeit, bis Besserungen zu sehen sind. Es hat seine Zeit gedauert, bis Sie zu diesem Punkt im Jetzt angekommen sind und die Beschwerden werden nicht von Jetzt auf gleich weggehen. Alles braucht seine Zeit sowie es auch seine Zeit braucht, bis die Beschwerden wieder gehen und gegangen sind.

Es lohnt sich, diesen Weg, Hilfe aufzusuchen, zu beschreiten. Viele Betroffene trauen sich nicht, zum Arzt zu gehen. Aus meinen Erfahrungen heraus: Man zögert es nur hinaus, je länger man wartet und macht es meistens sogar noch schlimmer. Es ist gar nicht so furchtbar wie es sich im ersten Moment anfühlt. Wie bereits geschrieben: Schwächen anzuerkennen ist eine große Stärke und braucht enormen MUT! Sehen Sie es einfach so: Für jeden Schritt, den Sie machen, können Sie sagen: Ja, ein weiterer kleiner Erfolg für mich! Es fängt schon an, sich einen Termin beim Arzt zu machen, dann wiederum dort hinzufahren, dann weiter mit dem Arzt zu sprechen und zu versuchen, so offen und ehrlich wie möglich zu sein, denn nur dann kann der Arzt helfen und so weiter!

Es fängt alles mit dem ersten Schritt an und der erste Schritt ist der SCHWIERIGSTE!

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