Die Berliner Motz

Hier stelle ich euch ein wirklich sehr interessantes Hilfsprojekt ist der gemeinnützige Motz und Co. e.V. in Berlin.

Eine kleine Geschichte von mir dazu: Als ich das erste Mal in Berlin mit der U-Bahn fuhr, kam ein Obdachloser in den Wagon und stellte die Zeitung Motz vor. Ich war fasziniert von seiner kleinen Rede und kaufte ihm gleich eine Zeitung ab. Die Artikel waren sehr interessant. Seitdem kaufte ich jedesmal eine Motz-Zeitung, wenn ich mit der U-Bahn fuhr und einer von den fleißigen Motz-Verkäufern wieder einmal die Motz vorstellte.

Die Motz ist nicht nur eine Zeitung, wie ich erfuhr, als ich ihre Internetseite ansah. Sie ist viel mehr. Mit der Zeitung können sich Obdachlose, Suchtkranke und sozial-Schwache Geld verdienen. Es ist für sie eine Möglichkeit, den Teufelkreis, in dem sie stecken zu durchbrechen. Mal ehrlich: Welche Möglichkeiten haben diese armen Menschen schon? Keine Wohnung, keine Arbeit – keine Arbeit, keine Wohnung!

Angebote

Motz bietet noch viel mehr an! Menschen ohne Wohnung können in einer Unterkunft notübernachten. Ebenfalls sind sie jetzt an einem Projekt für Wohneinheiten dran. Zu meiner Überraschung fand ich auf der Internetseite weitere super Ideen und Angebote. Die Motz hat einen Umzugs-, Transport- und Entrümpelungsdienst  und einen Motz-Laden (Verkauf von Second-Hand-Artikeln von Untertasse bis Sofa). So wurden schon einige selbst tragende Arbeitsplätze für diese Menschen geschaffen. Durch die Dienstleistungen von Motz helfen sie auch Leuten mit wenig Geld, Sachgegenstände zu erwerben und einiges mehr finanzierbar zu machen.

Spenden

Dieses Projekt ist auf die Selbstfinanzierung und Geld- und Sachspenden angewiesen. Da die Banken keine Darlehen an solche Projekte geben, hilft auch jede Unterstützung von Entwicklungsdarlehen. Motz ist nicht das einzige Projekt in dieser Art. Es gibt schon in vielen Städten solche wunderbare Projekte. Die Presse in Berlin unterstützt Motz bereits mit zahlreichen Artikeln.

Ich hoffe, dass ich mit dieser kleinen Vorstellung einen Einblick in die wunderbaren Möglichkeiten gegeben habe. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Selbst wenn man am Boden ist, gibt es noch Engel, die einen wieder aufhelfen! Zahlreiche freiwillige Helfer engagieren sich täglich für das Wohl der Menschen und geben selbst denjenigen Hoffnung, die vergaßen, was es heißt.

Wenn ihr mal wieder in Berlin U-Bahn fahrt oder einen dieser Fleißigen trifft, kauft ruhig eine Zeitung, es lohnt sich^^!

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