Zuerst Brainstorming, dann Prioritäten

Am Montag habe ich ein Brainstorming gemacht. Es war noch nicht einmal zeitlich abgestimmt. Ich wollte einfach nur alles sammeln, was mich interessiert. Einiges werde ich bestimmt nicht in diesem Jahr machen, vielleicht auch nie, aber es war mir wichtig, alles ohne Bewertung aufzuschreiben und mir dessen bewusst zu werden. Obwohl ich gerne alles auf einmal machen würde, muss ich doch Prioritäten setzen und einen Zeitplan erstellen. Alle Punkte sind für mich interessant, aber sie brauchen auch Ihre Zeit und Aufmerksamkeit. Ansonsten entsteht ein halbherziges nicht fertiges Konstrukt aus einem Sammelsurium, was man auf Dauer nicht verwenden und halten kann.

Wer den Weg nicht kennt…

Wer den Weg nicht kennt, kommt nirgendwo an. Gleichgültigkeit ist ein langsamer psychischer Sterbeprozess. Man ist nicht tot, aber wandert als leere Hülle auf dem Planeten Erde herum. Keine Lebensfreude, keine Motivation, kein ehrliches Lächeln, die Augen sind traurig. Ein Bildnis für die Zombiefilme wie ich finde. Das Lustige an der ganzen Sache ist, wenn man einmal seine Prioritäten setzt, kommt eine Kettenreaktion in Gang. Aus scheinbaren Zufall reihen sich die Dinge und Ereignisse wie von selbst aneinander an. Wenn man weiß, was man will, dann kommt man auch ans Ziel. Ich habe bereits so vieles gelesen, habe an nichts geglaubt, dann wieder an alles, was gesagt und geschrieben wurde und mittlerweile habe ich mir endlich meine eigene Meinung gebildet. Es ist eben alles ein Lernprozess, sei es in der Familie, in der Bildung oder der Freizeit, auch im Job.

Aktive Passivität

Das erinnert mich an die Fremdbestimmung. Wenn wir nur reagieren und passiv sind, bestimmen wir nicht unser Leben. Wir sind fremdgesteuert und möchten gefallen. Wenn man gewollt nur passiv ist, tut man dies aktiv und stimmt der Fremdbestimmung zu. Die Selbstbestimmung kann man nur aktiv gestalten. Zwar können wir nicht nur aktiv sein, reagieren auch sehr oft nur, aber man sollte soviel AKTIV sein Leben gestalten wie nur möglich. Das ist auch sehr abgeflacht ausgedrückt, aber es ist im Wesentlichen der Kern des Themas. Auch das ist ein Thema, was mich immer wieder beschäftigt und mich in eine Endlosschleife zwängt. Die Fremdbestimmung ist oft der Grund für Unzufriedenheit mit sich selbst und der Umwelt.

Schlusswort für heute

Zerstreut…Ich bin schon wieder so fernab der Realität in meiner Traumwelt, um die Wirklichkeit zu verstehen. Es wird aber immer besser. Schritt für Schritt kehre ich mit steigender Energie und Kraft zurück in die Realität. Wenn mein Kopf ein Radiosender wäre, würde man momentan auf dem einen Kanal tausend Stimmen und Melodien hören und auf dem zweiten Kanal nur ein Rauschen oder ein langes Biep, keiner zuhause. Zwei extreme Pole, die sich wieder gegenüber stehen und um die Herrschaft ringen. Egal, beides hat seine Daseinsberechtigung und seinen Sinn. Ich mache das Beste daraus. Wenn Verstand, Herz und Bauch zusammen arbeiten, dann ist die Welt in Ordnung. Ich bin gespannt, wohin mich mein Weg führen wird und was hinter der nächsten Ecke lauert. Ich habe schon immer lieber den schwierigen Weg gewählt. Dort kann man mehr lernen und Erfahrungen sammeln, Menschen begegnen und wachsen.

(Der deutsche Text) Welche Weg wähle ich? Wartest du noch auf mich Dreamgiver? Und du?

Euer Bienchen

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