Alltag und Gefühle

Der Alltag fühlt sich mal gut, mal weniger gut an. Oft ist der Alltag eintönig grau, wie eine graue Schleierdecke aus Wolken. Man erkennt keine Umrisse mehr, keine Kanten und Ecken. Wenn wir jeden Tag irgendwie den gleichen Ablauf hat, kommt es uns so vor, als wäre alles was wir tun schwer wie Blei in unseren Füßen. Aber der Alltag hat auch was Gutes. Es gibt uns Sicherheit. Immer wieder die gleichen Vorgänge zu machen, das heißt auch Dinge fehlerfrei machen zu können oder zumindest darauf zu zuarbeiten. Manchmal ist es auch nur die Einstellung, die uns lähmt.

Verräterische Gefühle

Unsere Gefühle sind oft widersprüchlich, wollen uns verwirren, fluten uns, einfach mal so. Aber wie werden wir diesem Gefühlsmeer Herr? Zuerst ist ein Gefühl da. Wir nehmen es wahr. Wir analysieren es. Ist es mein Gefühl oder das eines Anderen? Ich befasse mich mit meinem Gefühl. Hat es was mit der Gegenwart oder Vergangenheit zu tun? Ist es ein Gefühl aus der Vergangenheit, legen wir das erst einmal beiseite. Manchmal verarbeitet man ein Gefühl auch, indem man das gegenwärtige Gefühl lebt und richtig reagiert. Ist es ein gegenwärtiges Gefühl so nehme ich es an und benenne es.

Kommunikation bewirkt viel

Es ist das Salz in der Suppe. Verstehen und verstanden werden ist eines der Ziele der zwischenmenschlichen Kommunikation. Ich habe für mich entdeckt, dass meine Gefühle, wie ich sie wahrnehme und ausdrücke, meinen Alltag enorm beeinflusst. Jeder Tag, an dem ich etwas neues entdecke und sei es bloß eine Kleinigkeit, ein nettes Wort, ein inspirierendes Gespräch, ein Lächeln, eine kleine Änderung in meinem Handeln, das ist ein guter Tag. Und manchmal lockert es den Alltag auch auf, wenn ich eine Kleinigkeit anders mache als an den anderen Tagen.

Gedankenspirale

Denn jeder Tag ist einzigartig und kommt in der Form nicht mehr zurück, sondern bleibt Vergangenheit. Wir wollen Gefühle verarbeiten. Das gelingt, wenn wir unsere Gedanken durch unser Handeln ändern. Stetig und positiv, so wie wir handeln wollen. Wir können einen Gedanken nicht einfach mal so verändern. Der Gedanke ist verankert. Aber unser Handeln gibt uns neue Eindrücke und Gefühle und das ist der Knackpunkt. Unser Handeln ändert unsere Gedanken.Unsere Gefühle und unser Handeln ist unser Verhalten.  Verhalten wird zur Gewohnheit, Gewohnheit zu unser Persönlichkeit. Wenn wir was ändern wollen, dann unser Handeln.

Aktiv sein, das Gefühl etwas getan zu haben hilft uns, aus der passiven Bequemlichkeit zu kommen.

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