Es kommt alleine darauf an, was du daraus machst!

Die ganze Zeit bin ich mehr oder weniger vor mir selbst weggelaufen. Dabei war ich die ganze Zeit nur auf der Suche nach mir. Wie kann ich in der Welt sein, wenn ich nicht wirklich da bin. Wie soll ich das tun, was mir Spaß macht und was ich gut kann, wenn ich nicht weiß, was ich will. Wie soll ich meine Welt heller machen, wenn ich im Dunklen wandle. Wenn mein Licht nicht an ist, kann ich die Welt auch nicht erleuchten. Das erinnert mich so an den einen Spruch von Bernd das Brot: „Willkommen User! Gib all deine Hoffnung auf!“ Ab ins Dunkel, yeah!

Es ist ein so verdammt harter Kampf und immer wieder erleidet man Rückschläge, um wieder neu anzufangen. Ich bin gut darin, immer wieder irgendwo neu anzufangen. Das ist jedes Mal eine neue Chance. Man nimmt die gesammelten Erfahrungen mit und wandelt sie in Erkenntnisse um, um dann immer mehr auf seinen Weg zu kommen. Ein weiser Spruch von Konfuzius besagt: „Mache einen Umweg, wenn du es eilig hast.“ Dieses Zitat muss ich erst einmal sacken lassen, weil er bekommt im Moment eine völlig neue Bedeutung für mich. Das ist einer meiner Lieblingslieder zu Neuanfängen:

Zufrieden oder glücklich sein

Nur mit diesen Rückschlägen bekommt man die Erfahrungen, die man braucht, um seinen eigenen Weg zu gehen und seine Spuren zu hinterlassen. Wenn man einen anderen Weg geht, wird man immer nur zufrieden, nie glücklich. Was will ich in meinem Leben werden? Glücklich und eine wahre Autorin und Schriftstellerin, zuerst für mich selber und mit der Zeit auch für andere. Es gibt viele Wege dorthin und man muss sich in Geduld üben.

Ich schreibe Herzeugs als Kompass. Auch wenn es sehr abstrakt gehalten ist, weiß ich mit jeder Zeile, was konkret dahinter steht. Für jeden Leser und jede Leserin bedeuten diese Zeilen was anderes, weil andere Erinnerungen damit verknüpft werden. Ich denke auf diese Weise kann ich immer konkreter werden, ohne mich zu verlieren. Auch wenn ich nicht sooo viel über meine Schreibprojekte schreibe, hängen diese Artikel mehr damit zusammen, als es scheint. Denn hier kann ich meinen Gedankenprozess und die Entwicklung, die ich durchgehe nachvollziehen.

Es ist nicht wichtig, was ich schreibe, hauptsache ich tue es. Es ist eine Mischung aus Willkür und konkreter Planung, Zufall und Schicksal. Genauso wie es im Leben eine Mischung ist. Ich glaube nicht an Zufälle und unser Schicksal können wir aktiv beeinflussen, indem wir handeln. Die erste Formulierung ist fremdbestimmt, die Zweite ist selbstbestimmt, aber bis ich das verstanden hatte, musste ich sehr viele Erfahrungen sammeln.

Von Zeit zu Zeit

Alles braucht seine Zeit. Wir können es nicht erzwingen, wir lassen uns bewusst treiben im Strom der Welt, aber im bewussten Zustand eines wachen Herzens. Mit dem Vertrauen, dass alles so ist wie es sein soll, sind wir die Werkzeuge. Wir ändern uns, wir handeln und wenn wir etwas wollen, handeln wir aus dem Herzen heraus und werden unterstützt. Aber Unterstützung kann nur erfolgen, wenn wir agieren, aktiv sind. Man kann die Zeit nicht ohne Konsequenzen beschleunigen. Deswegen ist es gut, wenn man akzeptiert und geduldig ist. Gute Sachen müssen reifen 😉 . Ein Meister ist noch nie vom Himmel gefallen. Gebe Dir selbst die Zeit, die Du brauchst.

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