Alles auf Anfang

 

Ich kann die Restrukturierungen und Neuanfänge schon gar nicht mehr zählen, die meine Blogs durchlebt haben. Deswegen mache ich einfach weiter. Die meisten Artikel sind jetzt wieder auf Entwurf zurückgesetzt. Das Autorentagebuch von den letzten zwei Jahren ist für mich etwas besonderes, da ich einen Bezug zur Vergangenheit herstellen kann sowie meine handgeschriebenen Tagebücher. Ein Teil des alten Konzepts vom Autorentagebuch sagt schon der Titel:

 Alles auf Anfang 2004 – 2014 

 

In diesem Teil habe ich mein Leben und meine Texte rückwärts erforscht, um die Verbindung zu heute suchen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind wie das Unendlichkeitszeichen in der Mitte, der Gegenwart, verbunden. Vielleicht habe ich schon einige Aspekte der Vergangenheit verarbeitet, vielleicht sind einige Themen noch aktuell. Aber keine Angst, wie mein Alltag abläuft werde ich nicht erzählen. Damit verschone ich euch gerne 😉 Außerdem, ein wenig Privatsphäre erlaube ich mir auch als Blogger XD
Regel Nr. 1: Alles, was du dem Universum gibst, kommt dreimal so stark zurück. Das gilt für das Gute und das Schlechte.
Regel Nr. 2: Das Leben passiert nicht einfach. Du musst schon was dafür tun. Damit verbinde ich die Entscheidungen, die wir treffen oder nicht.
Regel Nr. 3: Du musst etwas akzeptieren, bevor du es verändern kannst. Das gilt auch für die Dinge, die du nicht verändern kannst, denn diese wollen dich verändern.
Regel Nr. 4: Wenn wir uns selbst ändern, verändert sich unser Leben und die Umstände auch. Änderung ist ein natürlicher notwendiger kreativer Prozess, der transformiert. Veränderung zerstört etwas, um neues zu kreieren.
Regel Nr. 5: Wir müssen Verantwortung für das übernehmen, was in unseren Leben ist. Für unsere Entscheidungen, unsere Handlungen, unsere Worte, was wir erschaffen und zerstören.
Regel Nr. 6: Die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft sind miteinander verbunden. Sie beeinflussen sich gegenseitig.
Regel Nr. 7: Wir können nicht über zwei verschiedene Dinge gleichzeitig nachdenken. Unser zweites Bewusstsein summt zwar nebenbei mit, aber wir merken es nicht.
Regel Nr. 8: Unser Handeln sollte unserem Denken und unseren Worten entsprechen und umgekehrt. Ansonsten wirken wir nicht authentisch, sondern falsch.
Regel Nr. 9: Wir können nicht im Moment sein, wenn wir in der Vergangenheit leben. Wenn wir nicht loslassen können, hängen wir fest.
Regel Nr. 10: Die Vergangenheit wiederholt sich solange, bis wir daraus gelernt haben oder einen anderen Weg eingeschlagen sind. Manche Dinge dauern länger und wir bekommen nur Puzzlestücke.
Regel Nr. 11: Die wertvollsten Dinge erhalten wir durch Geduld. Auch wenn andere den roten Faden nicht erkennen, sollten wir dran bleiben, egal was andere sagen. Wenn wir wirklich daran glauben, sollten wir uns treu bleiben.
Regel Nr. 12: Erfolge sind das direkte Ergebnis von unsere Energie, die wir hineinstecken. Wir bekommen das was wir brauchen, nicht immer das, was wir wollen. Das ist der Unterschied. Und manchmal sind wir froh darüber, nicht das bekommen zu haben, was wir wollten 😉
Warum ich es für wichtig empfinde, es rückwärts zu erkunden? Darauf hat mich das Lied „Reverse“ von SOMEKINDOFWONDERFUL gebracht. Im übertragenem Sinne…

Ich erzähle meine Geschichte in umgekehrter Reihenfolge, weil es so weh tut, es tut so weh, es ist nicht auszuhalten und zu ertragen.

Das ist die kleine Botschaft, die ich außerhalb des Kontextes herausgehört habe. Das passiert mir mit Liedern öfters, diese kleinen Botschaften… Wenn mich die Vergangenheit so richtig schlägt, schreie ich lautlos, um Luft zu bekommen. Meistens sind es aber viele kleine Nadelstiche im Alltag, die mich erinnern und die mich am LOSLASSEN hindern  Es ist ein riesengroßer Haufen, auf dem jedem Tag eine neue Schaufel draufgesetzt wird. Einige von euch werden sich auch damit identifizieren können, weil es Vielen so geht und ich würde mich wirklich über konstruktive Kritik oder einfach nur ein paar Worte freuen. Ein kleiner Denkanstoß ist manchmal unverhofft der richtige Wink mit dem Zaunfall.
2015 – Der Moment in der Unendlichkeit
Das ist auch eine Aufgabe für mich, einen Schritt nach dem Anderen in die Gegenwart zu kommen und den Moment zu genießen: Der zweite Teil meines Autorentagebuchs. Schreiben ist die Realität ins Negativ zu ziehen wie Bild (hoffentlich kann die jüngere Generation diesen Vergleich verstehen, hihi). Man kann die Gegenwart fesseln und befreien. Selbst später kann man sich viele Dinge noch einmal „vergegenwärtigen“, nochmal durchleben wie ein Echo.

Ein Moment ist unendlich und vergeht doch so schnell.

Der Alltag ist schnelllebig, informationsüberflutet, hektisch. Entschleunigung und Ruhe ist die Medizin. Auch sich mal von der Überfüllung unseres Verstandes zu entledigen , zu befreien, und wenn es nur für einen Augenblick ist, fühlt sich wie Balsam für die Seele an. Ich bin noch nicht da angekommen, aber wenn ich es mal für einen Moment schaffe, schreibe ich sofort das Rezept zum Nachmachen auf!

Kommt jetzt der dritte Teil?

2016 –  meine Langzeit-Reha steht an. Ich denke zum Auftakt werde ich die Tage wieder damit anfangen. Da du ja die letzten zwei Teile nicht mehr lesen kannst, werde ich auch Bezug zu einzelnen Tagen nehmen, die die Gegenwart betreffen. Aber für den dritten Teil werde ich einmal pro Woche etwas dazu schreiben, wie eine Zusammenfassung. Die Bedeutung des dritten Teils muss ich aber erst erkunden. Vielleicht kommt es ja während des Schreibens. Ich lass mich überraschen. Der Blog alleine ist ja schon eine abenteuerliche Reise, aber ich spüre, dass dies auch ein entscheidender Teil wird. Danke für die Inspiration 🙂

Ich freue mich auf die aufregende Reise und lade euch herzlich ein, auch ein Teil davon zu sein: Zu lesen, vielleicht zu kommentieren oder sogar auch euren Teil dazu beizutragen!
Vielen herzlichen Dank
Euer Bienchen
 
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2 Kommentare zu „Alles auf Anfang

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