Ein kleiner Einblick in eine verrückte Welt

Lese diesen Artikel nur, wenn du dir sicher bist 😀

 

Ein kleiner Einblick in eine verrückte Welt

 

Habe ich mir mein Leben so vorgestellt? Ja und nein. Als ich 16 Jahre alt war, hatte ich ein Traum im Schlaf, also keinen Tagtraum, den hatte ich danach. Ich träumte von meiner Seelenwelt, einem Weg, den ich gehen sollte und auch gegangen bin, in vielerlei Hinsicht. Viele Dinge bewahrheiteten sich, von denen ich geträumt hatte. Damals war ich schon gewarnt, dass es nicht leicht sein wird. Dass ich nicht immer das bekomme, was ich haben will, aber was ich brauche. Ich habe intensiver gelitten, geliebt, gefühlt, als die meisten Menschen, die ich kenne. Sie verstehen es bis heute nicht, wie ich so leben kann. Ich empfinde anders, denke anders, träume anders, sehe die Dinge anders, sehe die Welt mit anderen Augen als sie. Woher ich das weiß? Weil ich noch träumen kann. Weil ich spüre. Weil ich eine ausgeprägte Intuition habe. Ich habe mich immer ausgegrenzt gefühlt, missverstanden, einsam. Über große Ereignisse träume ich meistens 2 Jahre vorher. Ich habe auch oft Dejá-Vus und sage vorher, was passiert. Das gruselt die meisten, aber damit habe ich aufgehört. Das mache ich nur noch für mich.

Und doch versuche ich mich anzupassen. Jahrelang habe ich mich verborgen, obwohl die anderen immer sagten: „Sei doch du selbst!“ Aber dann wäre ich ja verrückt. Sie wollten mich ändern ohne es zu wollen. Man könnte sagen, sie wollten es erträglicher für mich machen. „Das ist doch nur zu deinem besten. Wir wollen dir doch nicht schaden. Werde doch endlich normal!“ Das waren meine Depressionen. Weil ich so sein wollte wie sie, akzeptiert. Aber, ganz ehrlich, was für eine miese Kopie war ich. Ich wollte wissen wie es ist, dieses Normalsein. Das war anstrengend, Erwartungen zu entsprechen,  in Selbstlügen zu leben, eine Illusion aufzubauen, um die Welt zu ertragen. Furchtbar. Aber das soll kein Angriff sein. Für mich ist es nichts. Jedem das seine. Manche merken es ja noch nicht einmal. Vielleicht ist es ja auch besser so. Es ist eine Entwicklung, die jeder Mensch durchmachen muss. Manche schaffen es halt nur nicht über die erste Hürde. Was ich aber toll finde: Immer mehr Leute wollen daraus. Unglaublich. Ich bin stolz auch euch 😀

Wenn du dich öffnest, passieren wundersame Dinge. Die Welt fängt an, mit dir zu sprechen, in kleinen Botschaften. Am Anfang fühlt es sich unglaubwürdig an. Merkwürdig. Das wichtigste ist, bleib dir treu! Vertraue! Lasse ES zu! Sei aktiv, wenn es Zeit dazu ist! Ein kleines unscheinbares Beispiel: Einmal, als ich am Waldrand Fahrrad fuhr, begleitete mich ein Schmetterling einen Kilometer lang. Ich unterhielt mich mit ihm. Er flog einfach neben mir her. Zutraulich. Es war angenehm, eine kleine unscheinbare Seele als Begleiter zu haben. Das Gefühl, als wäre es ein Gespräch war einzigartig. Das war eine ganz andere Ebene. Er flog mir vor mein Gesicht bis ich mich verabschiedete und dann flog er davon. Es war ein kleiner magischer Moment, der wirklich passiert ist. Das war für die damalige Situation ein Schlüsselmoment, der alles veränderte. Dieser kleine Schmetterling gab mir einen Schlüssel. So Momente habe ich öfters. Na klar könntest du sagen: „Och, das war Zufall. Es gibt für alles eine rationale Erklärung! Du hast Selbstgespräche geführt!“ Ja, aber viele Aussagen stimmen einfach nicht und sind vom Verstand erfunden, um weiter in der Angst leben zu dürfen. Denn das kennt man und das ist man gewohnt.

Ich fange gerne Bilder ein, wo ein Lichtschein ist, der gar nicht sein darf. Dann erkläre ich: „Schau mal, ein kleiner Engel!“ und dann muss ich immer lachen. Wo andere in einem Raum gehen, gehe ich in ein informationsgeflutetes kleines Universum. Ich habe manchmal Schwierigkeiten mich abzugrenzen. Meine Umwelt strömt einfach durch mich hindurch. Manchmal sage ich Dinge aus meinem Unterbewusstsein, die ich hätte so nie sagen können und sie passen, immer. Dafür bereit sein, das ist man glaube ich nie, aber die Zeit gibt dir die Gelegenheit mehr als einmal.

Wenn ich einen Filter für meine Sinne haben will, weil ich wieder überfordert bin, muss ich Tabletten nehmen. Aber das wird immer seltener.

Ich wollte nie einen normalen Weg gehen. Ich bin ein Erfahrungsjunkie. Und gerade dann, wenn in der realen Welt der Stillstand zu herrschen scheint, da ist richtig was los 😉 Ein Sturm ohnegleichen.

Das ist eine kleine Zusammenfassung meiner letzten zwei Autorentagebücher. Ich verlange nicht, dass du mir glaubst. Die Zeit wird auch für dich kommen, wenn du bereit bist ❤ Es gibt zwei Arten von verrückt sein. Welche Art wir sind, entscheiden wir^^

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