Was tun bei Leberflecken?

Das „Muttermal“ oder der „Leberfleck“, wie man die braunen Pigmentflecken umgangssprachlich nennt, werden medizinisch Pigmentnävus oder Nävus genannt. Die Wahrscheinlichkeit für Hautkrebserkrankungen durch die immer intensiver werdende Sonne ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Einschätzungen der Pigmentfehlbildung führt ein Dermatologe (Hautarzt) durch. Bösartige Pigmentflecken werden Melanom oder auch „schwarzer Hautkrebs“ genannt. Diese Flecken können bereits beim Betrachten verdächtig sein. Sie sind asymmetrisch, verändern sich über längere Zeit, haben mehrere Farben, können anfangen zu jucken und sind meistens größer als 5 mm. Bei verdächtigen Pigmentflecken, wie in der ABCDE-Formel später beschrieben, ist der Gang zum Hautarzt dringend empfohlen.

Ursache und Wirkung – Wie kann man Hautkrebs vorbeugen

Sonnenstrahlen werden zunehmend aggressiver. UV-Licht führt zur Schädigung der Hautzellen. Es schädigt auch die Pigmentflecken und kann zu Hautkrebs führen. Am besten bleibt man deshalb im Schatten. Man sollte die Haut langsam an die Sonne gewöhnen.Allgemein gilt es, Sonnenbrände zu vermeiden. Sonnenbrände werden durch mangelnden Schutz durch Sonnencreme, Körperbedeckung und intensive Sonnenstrahlen beschleunigt. Kinderhaut ist besonders empfindlich. Deshalb sind die meisten Sonnencremes für Kinder ab Lichtschutzfaktor 40. Beachten Sie bei der Auswahl der Sonnencreme, dass diese entweder UV-Licht undurchlässig oder reflektierend ist. Die Sonnencreme muss gegebenenfalls mehrmals aufgetragen werden. Als Vorsorge kann man seinen Körper durch leichte Kleidung schützen. Es ist zwar kein hundert prozentiger Schutz, aber die Kleidung verhindert eine direkte Einstrahlung auf die Haut. Hautärzte empfehlen, nicht ins Sonnenstudio zu gehen, da dies Hautkrebs fördert. Selbst mit Sonnenschutzmitteln oder der Maßnahme, im Schatten zu bleiben, kann die Reflektion (durch den Boden oder Wasser) der Sonne, kann das UV-Licht trotzdem die Haut schädigen.

A-B-C-D-E-Formel – Schätzen Sie den Pigmentfleck ein

Um durch UV-Licht hervorgerufene Hautveränderungen hinsichtlich ihrer Gefährlichkeit (Melanom ~ schwarzer Hautkrebs) richtig einzuschätzen, ist die Anwendung der so genannten A-B-C-D-E-Regel hilfreich.

  • Asymmetrie: Der Fleck ist nicht gleichmäßig, rund oder oval.

  • Begrenzung: Der Rand des Flecks ist ungenau, ausgefranst.
  • Colour: Der Fleck hat mehrere Farben von helleren bis zu dunkleren Stellen.
  • Durchmesser nimmt zu oder hat mehr als 5 mm
  • Erhabenheit: Der Fleck erhebt sich von der Hautoberfläche.

Entfernung von Pigmentflecken

Pigmentflecken kann der behandelnde Hautarzt durch mehrere Möglichkeiten entfernen. Eine Methode, die man bei ungefährlichen Pigmentflecken durchführen kann, ist das Lasern. Der betroffene Bereich wird betäubt und der Fleck wird durch ein Laser entfernt. Die operative Entfernung durch Herausschneiden des Pigmentflecks ist eine Methode, die dem Arzt ermöglicht, das Gewebe untersuchen zu lassen. Dies ist ebenfalls eine vollständige Entfernung des Gewebes. Dies kann bei einen größeren Schnitt Narben hinterlassen, was bei der Lasertechnik in den meisten Fällen nicht passieren kann.

Untersuchung des entnommenen Pigmentflecks

Das entnommene Gewebe wird bei Verdacht auf Hautkrebs zur Untersuchung ins Labor geschickt. Wenn bei einer Untersuchung des entnommenen Gewebes festgestellt wurde, dass eine oder mehrere Zellen bösartig sind, also ein Melanom vorliegt, muss der behandelnde Hautarzt nochmals eine Sicherheitszone um das Gebiet herausschneiden. Dies kann je nach Umfang der betroffenen Zellen 1-3 cm pro Seite um die Zone des entnommenen Gewebes sein. Danach dürfen Leberflecke nur noch operativ entfernt werden, da man durch Lasern oder andere Entfernungen nicht feststellen kann, ob das Gewebe gut- oder bösartig ist.

Bitte beachten Sie, dass ein BN-Artikel generell fachlichen Rat – zum Beispiel durch einen Arzt – nicht ersetzen kann.

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