Wo ist der Resetknopf?

Gestern Abend habe ich wieder jede Menge Seiten in mein Notizbuch geschrieben und weißt du, was ich heraus gefunden habe? Ne ganze Menge 🙂 und die Selbsterkenntnis hat mein Ego gekränkt. Gut so. Du nervst nämlich im Moment, Ego ;P . Wenn wir unzufrieden werden, kommt meistens dieser Drang, etwas zu verändern. Das ist ganz natürlich, denn oft ist es auch notwendig für unsere Weiterentwicklung. Leider gibt es keinen Resetknopf oder vielleicht eher geschrieben: Zum Glück? Darüber kann man sich streiten. Für manches hätte ich gerne einen. Aber dann sage ich mir, dass es wohl so sein sollte und ich daraus lernen muss. Manchmal ist eine solche Erfahrung auch hilfreich für das weitere Leben. Wenn du die Einstellung gewinnst, dass alles passiert, weil es so sein soll, fällt es dir vielleicht leichter, im Fluss zu bleiben. Ein nettes Zitat von Maya Angelou besagt: „Gefällt dir etwas nicht, dann ändere es. Kannst du es nicht ändern, ändere deine Einstellung. Jammere nicht!“ Jammern wir nicht gerne alle ab und zu mal, um Aufmerksamkeit zu erhaschen?

Dein To Do

Wenn dich im Moment etwas richtig nervt und du alles nur noch als Urknäuel empfindest, dann wäre jetzt eine gute Gelegenheit, mal den ganzen Kram auf Papier zu bannen. Ja genau. Schreib es auf. Ohne Priorität, ohne chronologische Abfolge, einfach nur raus damit. Sortieren kannst du es später immer noch. Alles was du gut findest, gehört natürlich auch dazu. Wie du es aufschreiben kannst? Du kannst es als Fließtext im Freewritingstil aufschreiben. Das heißt, einfach losschreiben, ohne nachzudenken und solange schreiben, bis aus deinen Fingern keine Worte mehr sprudeln. Das zweite wäre Pro/ Contra Tabelle mit Stichpunkten. oder als großes Mind Map. Der zweite Schritt ist die Beurteilung, für was bis du verantwortlich und was kannst du ändern. Was nicht in deine Verantwortlichkeit fällt UND du nicht ändern kannst, gehört in die Spate –> Akzeptieren. Daneben schreibst du am besten: Vielleicht will das, was du nicht verändern kannst, dich ändern!

Meine Niederschrift

Erstens stresse ich mich selbst, wo es geht. Ich mache mir zuviel Gedanken. Das ist wie ein Grübelzwang. Ich mache mir Sorgen über meine Sorgen, dass ich mir Sorgen mache. Genau diese Endlosschleife…Das führt dazu, dass ich alles zerdenke und dann doch nichts mache. Dadurch nehme ich mir den Spaß an allem. Das einzige, was es bringt, ist, dass ich mich schlecht fühle und kränklich bin mit einer fetten Migräne.

Zweitens bin ich mit meinem Blog wo ganz anders heraus gekommen, wie ich ursprünglich geplant hatte. Aber da geht es mir wahrscheinlich nicht alleine so. Dinge haben manchmal ihren eigenen Sinn. Aber einfach weitergehen. Das ärgerliche dabei war bloß, dass es auf einmal in Pflicht und Unspaß geriet und ich keine Lust mehr hatte mit einer riesen Schreibblockade.

Drittens denke ich, dass glücklich sein eine Einstellung ist, egal was dir passiert. Das habe ich jetzt hautnah erlebt. Ich kann entweder alles madig machen und schlecht reden oder sagen: C’est la vie! Mach das beste daraus 😉 Das Leben ist der beste Lehrer und ich verlange jeden Tag danach. Ein verquirlter Erfahrungsjunkie mit Hang zum Negativsauger. Ich habe die ganze Zeit gegen mich gekämpft und dachte, es wäre die Welt, die sich gegen mich stellt. Ich habe mich selbst einem großen Druck ausgesetzt, denn ich nicht stand halten konnte, da ich ja weiß, wie mein selbstzerstörerischer Trieb am besten funktioniert.

 

Alsoooo…. Der Blog soll Spaß machen. Ergo: Das Leben soll Spaß machen! Mach dich nicht verrückt und genieße dein Leben. Bei diesem Zitat musste ich auch soooo lachen. Hier:

„Wie zum Teufel soll ein Mensch es genießen, um 06.30h von einem Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden, aus dem Bett zu springen, sich anzuziehen, Essen reinzuwürgen, zu kacken, zu pissen, sich die Zähne zu putzen, sich die Haare zu richten und sich durch ein Verkehrschaos hindurch zu einem Ort zu kämpfen, wo er eine Menge Kohle für einen anderen Macht und dann noch von ihm erwartet wird, dass er dafür dankbar ist?“

~ Charles Bukowski

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