Der Teufelskreis mit der Gedankensucht

Das Leben gibt dir das, was du verlangst… Sind deine Gedanken negativ und du saugst alles Negative wie ein Staubsauger in dich hinein, dann bekommst du es auch immer wieder und wieder. Aus Negativem kann auch nur Negatives entstehen. Wie sollen denn andere Menschen auf dich ANDERS reagieren, wenn du dich selbst schlecht behandelst? Darauf musst du ja erst einmal kommen, dass du dich selbst verletzt und dich unterbutterst. Aber wenn du dich so behandelst und das forderst, warum sollten andere Menschen dir widersprechen und dich gut behandeln? Du verlangst es ja. Viele schlittern im Moment in die Herbstdepression oder einer Verstimmung durch den Vitamin-D-Mangel und denken, dass alle anderen komisch sind. Naja, schau doch einmal in den Spiegel und frag dich: Sind es wirklich die Anderen?

Im Moment bin ich froh, dass dieser Blog nur auf einem Hobby und der Liebe zum Schreiben basiert. In der letzten Zeit, genauer geschrieben im Oktober 2016, ist vieles passiert. Ich möchte euch nicht mit Kleinigkeiten bombardieren, aber in der Summe war es wirklich sehr viel, was auf mich eingeprasselt ist. Seit zwei Monaten bin ich ja von meinen Depressionen befreit und habe auch keine Panikattacken oder ähnliches mehr erlebt. Mit der neu gewonnenen Freiheit habe ich glaube ich in die richtige Richtung gehandelt. Ich wollte glücklich sein und habe auch die Einstellung dazu. Mein ganzes Wesen hat sich geändert. Ich gehe viel ruhiger an kritische Situationen heran, habe keine Gedankensucht mehr, sage, was ich denke mit vorheriger Überlegung und doch aus dem Herzen heraus, organisiere meine Prioritäten, setze mein Leben auf den Prüfstand. Ich arbeite daran, dass mein Leben läuft und bisher klappt es ganz gut. Ein paar Rückschläge waren natürlich auch dabei, aber das gehört dazu, wie sollte ich sonst daraus lernen? Meine Weiterentwicklung ist glaube ich in den wesentlichen Bereichen meines Lebens voran geschritten.

Wenn ich herausgefunden habe, wie es geschehen ist, kann ich ja darüber einen Artikel verfassen (ich glaube schon, dass es einen Meta-Plan für jeden Menschen gibt). Mikro-Artikel genügen glaube ich mal für das Erste. Aber das mit der Gedankensucht ist so eine Sache. Du machst dir sorgen. Dann ärgerst du dich, dass du dir Sorgen machst. Nachdem du dich geärgert hast, machst du dir Sorgen, dass du dir Sorgen machst. Dann kommen noch mehr Fragen hinzu und du machst dir darüber Sorgen. Jetzt bist du schon mittendrin und du merkst, dass du dich im Kreise drehst und machst dir noch mehr Sorgen. Hier das Rätsel zum Schluss: Wenn du eine Gedankensucht hast und aus diesem Teufelskreis heraus willst, was musst du tun?

Mal schauen, ob du es herausfindest 😉 Ich habe 20 Jahre dafür gebraucht, um DAS zu verstehen und zu verinnerlichen und mich dorthin weiterzuentwickeln ;-P , obwohl es soooo einfach ist!

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9 Kommentare zu „Der Teufelskreis mit der Gedankensucht

  1. Bisher noch nicht viele deiner Beiträge gelesen, aber das, was ich gelesen habe, passt und trifft auch auf mich zu- oh, nur 20 Jahre^^ 😉 da brauchte ich a bissi länger 😛 schade, dass man auf den Willkommensbeitrag nichts kommentieren kann (oder hab ich das nun übersehen)- denn dies waren damals auch Zeilen bzw. Worte des Films, welche auch mich sehr bewegt hatten. Klick- doch bei mir braucht es anscheinend mehrere Klicks. Immer und immer wieder- mittlerweile ist in meinem Leben nun zwar schon in vielen Bereichen Ruhe eingekehrt- aber für manches, brauchts anscheinend doch noch ein wenig was- vor allem, wenn es darum geht- „Sicherheiten“ loszulassen, aufzugeben- sprich Job nun in meinem Fall- aber es wird alles schön langsam, einen Schritt nach den anderen setzen. Wünsch dir einen wundervollen Restsonntag 🙂 glg Herta

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    1. Hallo Herta,
      danke dir! Ich schaue mal, ob ich das mit dem Kommentar einrichten kann. Ja, das ist meine Hoffnung, Menschen zu berühren und ihnen das Gefühl zu geben, wir sind nicht einsam. du bist nur so einsam wie du sein willst, richtig? Jeder von uns ist auf einer Reise. Was wir lernen und welche Lektionen wir erhalten, ist nur für uns bestimmt. Wie schnell wir lernen, ist uns überlassen. Manche Dinge werfen sich vor uns auf den Weg, brockenweise, weil wir es im Großen und Ganzen nicht verdauen könnten. Deswegen sollten wir geduldig mit uns selbst sein. Jedesmal erhält es eine neue Bedeutung oder nicht? ;-P Und die Erfahrungen, die wir bis dato gemacht haben, lassen das Ganze auch nochmal in einem Licht erscheinen. So kommt es mir jedenfalls vor.Eine Reise setzt sich aus jedem einzelnen Schritt zusammen, den wir gehen. Jeder Schritt ist wichtig.
      Dir auch liebe Grüße und einen schönen Sonntag liebe Herta:-D
      In Verbundenheit,
      Sabrina

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      1. Einsam..hmm..eigentlich nicht, muss mir dies nun aber mal durch den Kopf gehen lassen- obwohl, stimmt eigentlich. An sich war ich nicht einsam, alleine, ja, einsam..nun..aber wenn man es so betrachten möchte- hört sich stimmig an, so einsam wie man es sein möchte, wie weit man es zulässt, ja, einerseits, andererseits, wenn der nächste Schritt getan ist, denke ich mal, dann ist Einsamkeit dann auch kein Thema mehr. – 🙂 jupp, Schritt für Schritt- jede große Reise begann mit Babyschrittchen und nur ein einziger fehlender davon, führt nicht ans Ziel ❤ Glg und Verbundenheit (finde dies nun extra schön 🙂 ) – Herta

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      2. Ich möchte dir nichts einreden 🙂 Wenn man die Schritte gegangen ist, ist man auf jeden Fall ein Stück schlauer 🙂 Da hast du Recht, wenn du es auf diese Art interpretierst 😀

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      3. Dachte, ich interpretiere deine Aussage weiter aus..gg ok, aber ja, ohne jeden einzelnen Schritt, ohne die Erfahrungen, welche bisher gemacht wurden, wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin- und ja, mittlerweile, (nach Jahrzehnten uff) bin ich auch schon ein wenig schlauer 😉

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