You do you, Honey!

You do you, Honey! Das war der beste Spruch, den ich heute gelesen habe 🙂 . Genau das sollten wir tun. Aber auch das will gelernt sein und das lehrt uns das Leben, mit seinen Höhen und Tiefen. Sowohl das Eine als auch das Andere gehört dazu. Bedingungslose Liebe ist ein Synonym für bedingungsloses Leben! Wir wären vermessen nur das eine zu wollen. Wenn wir glücklich sind, ist es egal, was passiert, denn wir haben eine ganz andere Einstellung gewonnen mit den Dingen umzugehen. Kinder sind bedingungslos und deswegen sehe ich in allem einen Mentor, in allen Menschen… denn jeder, der in dein Leben tritt hat einen Grund. Sie sind eine Bereicherung oder eine Lektion. Wir sind immer auf der Suche, nach uns selbst, nach der Wahrheit, nach unserem Herzen, weil wir DENKEN, dass wir es verloren haben. Aber es ist ungebrochen immer da. Unsere Seele ist immer da, weil es unser Wesen ist. Wir können uns nur selbst brechen. Kein Anderer! Wenn wir denken, dass es jemand anderes getan hat, war es unsere Entscheidung, uns zu verletzen, denn andere Menschen hätten anders reagiert.

Wenn du wissen willst, was dein Herz will, schau einfach wo deinen Gedanken hinwandern, wenn du träumst.

Wenn ich träume, bin ich in meiner Seelenwelt, einer Welt, die ich mit 16 Jahren kennen gelernt habe. Ist das wirklich meine Lebensaufgabe, mein Lebenstraum? Im Moment habe ich wieder eine sehr intensive Lebensphase. Ich kann mir alles zu Recht legen wie ich es möchte. Das würden Andere sicherlich anders sehen, aber da ist ein roter Faden und die Zusammenhänge, die ich verstehe, kann anscheinend kein anderer sehen, weil es für mich bestimmt ist, meine Lernaufgabe. Ich kann das Leben leicht nehmen, obwohl es das nicht ist. Die Phantasie ist reich. Ich bin reich. Leben = Liebe. Liebe = Leben. Gesegnet. All die Fehler, die Niederschläge sind eine Bereicherung. Das habe ich in meiner Depression gelernt. Auch wenn das vermessen klingt, eine Depression ist eine Herausforderung vom Leben. Egal ob es hormonell, körperlich oder psychisch bedingt ist, dass der Mensch unter einer Depression leidet, es ist eine Aufgabe, die dir gestellt wird. Eine Krankheit hat immer eine Geschichte, warum es dazu geführt hat oder warum es eingetroffen ist. Es gibt immer  Ausnahmen, verstehe mich bitte nicht falsch, aber alles hat seinen Sinn. Manchmal hat es den Anschein, dass alles wirklich zufällig ist, aber im Gesamtkontext gibt es wieder Zusammenhänge, zusammengewürfelt. Der Mensch ist auch ein Zufall in der Evolution. Wir entwickeln unsere Bedürfnisse im Laufe unseres Lebens, einer Generation, in der Geschichte der Menschheit. Wo geht die Reise wohl hin?

Es gibt Züge und Gegenzüge ~ The Hunger Games – Catching Fire

DIe Welt ist das Spielfeld und wir sind die Spieler. Irgendwo nervt es, dass man immer eine Strategie fahren muss. Entweder macht man sich zu viele Gedanken oder gar keine. Aber die Gedankensucht spielt ja auch noch eine Rolle. Also macht man sich sowieso immer Gedanken, ob man will oder nicht. Dann kann man seine Gedanken doch auch lenken und in der Zeit, wo man nicht denken möchte, meditieren und versuchen gute Gedanken zu haben, oder? Der Krieger des Lichts kämpft den guten Kampf. Aber wieso müssen wir trotzdem immer kämpfen? Ich bin es echt leid. Man verlernt irgendwie abzuschalten, weil man sogar im Schlaf ackert… beim Meditieren keine Ruhe findet. Und für was? Für wen? Für sich selbst und für andere oder für andere und sich selbst? Langsam gehen mir die Argumente aus. Selbst wenn man nur Gutes im Sinn hat, hat man gewonnen und verloren, weil es immer jemanden geben wird, der etwas schlechtes darin sieht. Es gibt bei allen Dingen zwei Seiten der Medaille. Das ist der Dualismus, in dem wir leben. Es gibt immer zwei Seiten. Selbst wenn man es als Einheit sieht ist es wie Ying und Yang.

Depressive kreisen meist um sich selbst….

Es gibt Egomanen, Egoisten und Egozentriker. Welcher Sorte sollte man sich aussuchen, wenn man sowieso einer von ihnen ist, ohne es zu wollen? Den Nabel der Welt, den Narzisten oder doch den Anderen? Man macht sich als Depressiver meist zu viele Gedanken, natürlich auch um sein eigenes Befinden, aber man projiziert Dinge auf andere Menschen, die automatisch auf einen zurück fallen. Entweder bist du schlecht, die Welt ist schlecht oder beides. Empathen haben noch ein zusätzliches Problem, dass sie viel zu sehr andere fühlen können und Schwierigkeiten haben, sich abzugrenzen und herauszufinden, was sie selbst sind. Hochsensiblen Menschen geht es auch so, bloß bei Ihnen ist es ihre gesamte Umwelt. Was aber das ganze Konzept wieder durcheinander bringt, ist, dass wir in einer Scheinwelt leben und nichts so ist wie es scheint. Schätzungsweise gibt es weltweit 350 Millionen Menschen – im Jahr 2020 wird es die zweithäufigste Krankheit sein. Ist das nicht erhellend und erleichternd? Meine Güte, wenn das nicht so wäre, würden wir uns nicht weiterentwickeln können. Depression hat auch etwas Gutes. Wir stellen alles auf den Prüfstand, zwar auf eine verquerte Weise, aber tiefe Traurigkeit ermöglicht uns, noch glücklicher zu sein, weil wir es schätzen lernen.

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