Beenden

Prompts Daily Challenge von WordPress

Interview mit Sabrina, den 24.11.2016

Thema: Beenden

Erzähle uns von einer Kugel, wo du froh bist, dass du ausweichen konntest – wo etwas
Schreckliches fast passiert ist, aber nicht tat.


Nun, es ist nicht so leicht, etwas aus seinem persönlichen Bereich weiterzugeben. Aber ich erzähle dir mal über etwas, was mich vor kurzem grundlegend verändert hat. Ich hatte einen neuen Job und am Anfang redete ich mir vieles schön. Ich hörte auf mein Bauchgefühl und doch nicht. Ich dachte die ganze Zeit, dass ich meinem Unmut Luft machen sollte, tat es aber nicht, weil ich ein komisches Gefühl dabei hatte. Die ganze Zeit liefen die Dinge gegen mein Ideal und ich fühlte mich nicht im Gleichgewicht. Dann gab es das große Gespräch und ich bestätigte meinen Gesprächspartner, in dem was er sagte, weil es aus seiner Sicht wahr war und ich der Person bekunden wollte, dass ich die Sicht verstehe, aber diese Person merkte nicht, dass ich nichts von meinem Standpunkt erzählte.

Die zweite Person bekundete mir, alles nochmal zu überdenken, was die erste Person nicht mitbekam. Naja, die Art von Missverständnissen war nicht das erste Mal so und ich dachte mir, dass ich so oder so, egal was ich tun würde, sowieso falsch verstanden werden würde. Ich machte mich die Zeit vor dem Gespräch kaputt, mit einem Lächeln und Danke im Gesicht. Sie dachten wahrscheinlich, dass nach dem Gespräch alles in Ordnung sei. Die Vorwürfe waren aus ihrer Sicht berechtigt, aber aus meiner Sicht absolut unfair, da es auf Missverständnissen beruhte. Ich beendete die Sache komplett, da es nicht meine Art und Weise von Arbeit war (da waren noch andere Dinge vorgefallen). Ich wurde mit einer kalten verständnislosen kalten Schulter beschenkt und brach dann kurze Zeit danach ein. Ich dachte, die Welt geht unter und die Geschichte wiederholt sich, aber stattdessen lief das klanglos zu ende. Ich stand für mich ein und es war richtig und gut so.

Diese Erfahrungen waren wichtig für mich, in vielerlei Hinsicht. Ich hatte wahrscheinlich mehr Angst vor der Angst als vor irgendwas anderem. So schrecklich wie sich es anfühlte, war es nicht. Meine Gefühle waren durch andere Einflüsse bestärkt worden, die ich dadurch auflösen konnte. Und wer weiß, wofür die anderen diese Lektion bekamen. Man weiß nie, warum andere so reagieren, wie sie es tun, was sie gerade erleben und welches Päckchen sie tragen. Deswegen: Nichts wird so heißt gegessen wie es gekocht wird und du kannst nicht hinter die Stirn deines Gegenübers sehen!

Jetzt kann ich mich neu orientieren. Danke 😉

~~~

Hast du auch so eine Erfahrung gemacht, wo es doch nicht so schrecklich verlaufen ist wie du es dachtest?

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