Intro: Thema Depression

Es ist ein heikles Thema, ein Wort mit vielen Gesichtern. Depression kann man aus mehreren Perspektiven betrachten. Ich möchte hier nicht aus medizinischer Sicht schreiben, sondern eher als Betroffene, über die Gedanken, die man sich macht, wie es sich bei mir anfühlt und was andere und ich für das ganzheitliche Gleichgewicht machen. Viele Menschen fühlen sich alleine gelassen, recherchieren wahrscheinlich über dieses Thema und möchten Aufklärung sowie von anderen Betroffenen erfahren, was sie tun, machen und wie sie es meistern. Mir ging es immer ein bisschen besser, wenn ich von anderen Erfahrungen lernen konnte. Ich habe mich nicht durch das Leid anderer besser gefühlt, weil es ihnen schlechter ging, sondern ich war nicht allein und konnte auch meine Erfahrungen teilen und mich ein kleines bisschen öffnen. Dadurch, dass sie auch leiden und weiß, wovon ich spreche, habe ich mich verstanden gefühlt. Für einen Teil der Menschen ist das eine enorme Erleichterung.

Depression kann als Begleitung von anderen Krankheiten oder ganz eigenständig mit eigenen Symptomen auftreten. Mediziner beschreiben es als psychische Störung (Einerseits mag dieser Begriff so sein, wenn man es ganz nüchtern beurteilt, aber als Betroffener empfindet man das natürlich anders).  Ich möchte mich mehr ins Thema einarbeiten, um mir und anderen Depressiven zu helfen, es zu verstehen und in Aktion zu treten, um etwas zu ändern, wenn es geht. Depression ist so individuell wie der Mensch selbst. Obwohl es Oberbegriffe für die verschiedenen Empfindungen und Störungen gibt, haben sie einzigartige Auslöser und Ursprünge. Jedes Leben birgt eine Geschichte und einen roten Faden. Ich sehe es als Lernaufgabe. Wenn man daran glaubt, dass alles, was passiert ein Sinn hat, so hat auch jede Krankheit ihren Sinn (das kann man positiv oder negativ sehen).

Zu meiner Geschichte in Kurzform: Man erzählte mir, dass ich bereits als kleines Kind traurige Augen hatte. Bewusst hat meine Depression mit 13 Jahren angefangen. Seit ein paar Monaten arbeite ich daran, den Ursprung meiner Depression zu verstehen und den guten Kampf zu kämpfen.

 

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2 Kommentare zu „Intro: Thema Depression

  1. Ich finde das ganzgroß und ganz mutig von dir, dass du dich mit dem Thema, dieser Krankheit und dir auseinandersetzt. Wenn man sich selbst und auch das eigene Problem kennt, dann hat man auch die Möglichkeit anderen zu helfen. Ich wünsche dir viel Kraft dabei und werde deine Beiträge mit Interesse verfolgen:-)
    Liebste Grüße
    Mia

    Gefällt 1 Person

    1. Danke Mia. Es begleitet mich schon mein ganzes Leben und ich denke, dass es langsam Zeit wird. Wenn ich mit Mneschen rede, die depressiv sind, fühlen sie sich danach viel besser und setzen die Dinge, die wir ausarbeiten in ihrem Leben um, was sich meistens sehr positiv auswirkt. Ratschläge kann ich wohl Gute erteilen und bestimmt gibt es einige Dinge, die auch für andere Menschen gültig sind. Es gibt viele Menschen, die sich mitteilen möchten, aber nicht wissen wie.

      Ich werde mein Bestes geben und freue mich, dass du mich unterstützt 🙂 . Vielen Dank!
      Liebe Grüße
      Sabrina

      Gefällt 1 Person

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