Gedanken(k)reise: Der Gedanke der Tat

Unsere Gedanken lenken unser Handeln, denn ohne dass wir einen Gedanken haben, können wir nicht handeln. Unsere Gedanken schaffen Handeln, schaffen Gewohnheiten, schaffen unsere Persönlichkeit und unsere Realität. Wenn wir nur über Ausreden oder negative Dinge denken, wie kann daraus etwas Schönes oder Gutes entstehen? Eigentlich sollten wir wirklich vorsichtig werden, was wir denken, denn wir erschaffen ja im Endeffekt unser Ego damit. Aber unser Unterbewusstsein denkt auch und diese Gedanken sind fast unmöglich zu kontrollieren. Also boykottieren wir uns durch unsere konditionierten Mechanismen. Deswegen bekommen wir auch genau die Information zurück, die wir aussenden. Kleine Zwickmühle, nicht? Der Weg, den wir gegangen sind, kann unser Leben nicht leben, aber es beeinflusst uns trotzdem. Wie programmiert man das Unterbewusstsein neu, ohne sich zu verlieren? Auflösen und abhaken dauert seine Zeit. Du hast die Dinge erschaffen und es ist deine Aufgabe sie zu lösen. So ein tolles Zitat, was ich letztens gelesen habe: „Wenn du denkst, dass alles erledigt ist, fängt es erst an.“ Den Autor weiß ich nicht mehr und finde es auch nicht.

Doch ein bisschen Glaubenszeug

Einige Gläubige glauben, wir sind hier auf der Welt, um Gott, der Macht, zu dienen, nach seinen Gesetzen zu leben, demütig zu sein, was nicht verkehrt ist, aber sich selbst Grenzen aufzuerlegen, ist das wirklich der Wille? Ist es nicht vielmehr, dass wir Gott wahrhaftig dienen, unsere ewige Seele, die Aufgabe, den Sinn unseres Lebens zu leben, wofür wir erschaffen sind? Das gilt nicht nur für das Christentum. Das gibt es in allen Religionen, bloß unter anderem Namen. Da ich christlich erzogen bin, ist die Bibel mein nächstgelegenes Glaubensbuch. Die Bibel ist das mächtigste Buch der Welt. Jeder dritte Mensch auf der Welt ist Christ. Man kann die Glaubensbücher in alle Richtungen interpretieren, je nach Erfahrung. Man kann denken, dass Gott eine strafende Energie ist, die nur Buße sehen möchte, aber man kann diese Kraft auch sehen als das, was den Kosmos zusammenhält und durch alles fließt. Hier ein kleines Zitat, was viele Gläubige vielleicht nicht wissen, anders verstehen:

Johannes 14
11Glaubet mir, daß ich im Vater und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen. 12Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. 13Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf daß der Vater geehrt werde in dem Sohne.…

Wenn man das Zitat einem unbefangenen Kind vorliest, empfindest es eine ganz andere Botschaft wie ein Erwachsener.

Bissl Wissenschaft

Materie kann nicht durch Materie entstehen. Sie entsteht aus dem Nichts. Stell dir mal vor, du bist aus einer befruchteten Eizelle entstanden, indem schon all die Information gespeichert war, wie du aussiehst, welche Haarfarbe du hast, welche Erbanlagen, wie deine Hautfarbe und Augenfarbe ist und durch ein Mysterium entsteht das Leben. Es gibt Zellen, die teilen sich nicht, entwickeln sich nicht. Was sagt der befruchteten Eizelle, sie soll sich entwickeln? DU bist aus einer Eizelle entstanden. Wenn man in die subatomare Welt eintaucht, ist da mehr Leere und Nichts als im atomaren Bereich und doch hat jedes Teilchen seinen Platz und funktioniert perfekt. Und wenn wir hinter die subatomare Welt schauen wollen gibt es nichts mehr. Nichts. Wenn wir unseren Finger bewegen wollen, denken wir es und es passiert. Wir können die Schaltzentrale im Hirn ausmachen, der die Reize aussendet, die Botenstoffe identifizieren, aber wer ist der Chef der Schaltzentrale? Der Gedanke? Wo kommt der aber her? Von einer anderen Region im Gehirn? Man kann es messen, aber nie den Ursprung in der materiellen Welt finden.

As you think, so you shall be….

Der Meister der Gedanken ist der Meister des Handelns… Gibt diesem Lied eine Chance. Der Text ist Wahnsinn 😉

 

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