Vor drei Jahren

Artikel meines alten Blogs vom 6. Januar 2014

Heute ist der Tag, an dem ich meinen Monatsplan für Januar gestalte und meine Aktivitäten plane: Für mein Heim und Familie, mein Studium und Schreiben und meiner Angestelltentätigkeit. Stillstand hin, Entschleunigung her, ich richte mein Augenmerk wieder auf das Wesentliche. Grundlegende Dinge und Prioritäten sind das Fundament des Alltags.

  1. Familie und Heim
  2. Angestelltentätigkeit
  3. Studium und Schreiben

1. Für Familie und Heim: Strukturierter Tagesablauf (Rituale: frühmorgens und abends), (Finanz-,Wohn-) Haushalt pflegen, Ausgewogene Ernährung für alle Familienmitglieder, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit füreinander, gemeinsame Zeit pflegen, Ziele stecken; Unternehmungen wie Spaziergänge/ Natur, gemeinsam einkaufen, Großfamilie besuchen, (wird später ausführlicher behandelt) etc.

2. Angestelltentätigkeit: Jahresstart, Planung, Ablage, To Do-Liste abarbeiten, aufräumen – altes Jahr abschließen – Start für das neue Jahr, Ziele stecken, (wird später ausführlicher behandelt) etc.

3. Studium und Schreiben: Lernstrategie, Ziele stecken, Zeitplan, Lernplan, Leseplan, Motivation (wird später ausführlicher behandelt), etc.

Notiz an mich selbst:

Artikel: Schreiben als Therapie

Zusammenstricken von Zusammenhanglosen

Es ist schon ein komisches Gefühl in der Magengegend. Einerseits brauche ich mir im Moment keine Sorgen zu machen und andererseits will mein Ego wieder Aufmerksamkeit. Ich spüre förmlich die Verbitterung in meiner Gesichtsmuskulatur und die Leute kommen zu mir mit dem Satz: „Siehst du aber entspannt aus. Toll!“ Ich könnte in die Tischkante beißen. Naja, Zu dem Nähprojekt hat sich jetzt für Motive Sticken hinzugefügt. Recycling für Kleider. Ich möchte nicht nur Deko und ähnliches gestalten, sondern auch meine eigene Gewandung fürs LARP. Wenn ich daran denke, erfüllt mich ein Funken und Hauch voll Glück. Früher war mein Charakter waldelbische Bogenschützin einer Söldnergruppe. Heute wäre ich wahrscheinlich heilkundige Geschichtenerzählerin.

Ja doch, ich erstelle mir meinen Charakter und schau mich mal um. Mein dritter größter Traum, neben meinem Abschluss als Wirtschaftsjuristin und waschechte Schriftstellerin und Autorin ist einen Verein für LARP zu gründen und kleine, mittlere und große Veranstaltungen zu organisieren. Uuuhh, da läuft mir eine Gänsehaut der Freude den Rücken herunter. Ja, eines Tages werde ich das machen und bis dahin erstelle ich mir meine Ausrüstung selber und über mich zur Meisterin des künstlerischen Handwerks für Stoffkleidung, Heilkunde und Alchemie. Meine Geschichten kann ich ja selbst erfinden und daraus eine Kurzgeschichten-Serie machen. Das fühlt sich so wunderbar an, das mache ich. Doch, ich bin Wohlfühl-Junkie in der Extreme, denn nur wer die tiefsten Schmerzen und Abgründe kennt, erkennt die Schönheit und das Glück in seiner wahren Natur.

Liebe Grüße
eure Saltira

Heute

Mein Studium zur Wirtschaftsjuristin habe ich abgebrochen, da ich es finanziell nicht mehr tragen konnte. Aber das ist okay. Ich lerne gerne und ein normales Studium ist mir zu einschränkend. Da ich Prüfungsangt habe, ist mir eine Klausur nichts. Ich bin gerne freie Lernerin und interessiere mich für vieles und möchte keine Grenzen gesteckt bekommen. Man muss zuerst immer die Gedanken und Gesetzmäßigkeiten anderer Lehrmeister auswendig lernen, um dann die Möglichkeit zu bekommen, eigene Ideen zu entwickeln, damit man das Rad nicht neu erfinden muss. Dieses Modelldenken ist nicht meins, denn sie übertragen es nur bedingt auf die Realität.

Die anderen Dinge wie Schreiben, lesen, Nähen und LARP interessieren mich heute noch, aber ich bin den Dingen in den letzten Jahren nicht nachgegangen. Aber durch Zufall bin ich wieder darauf gestoßen und habe schon kleinere Schritte in diese Richtung getätigt. Es ist nach wie vor eine schöne Idee für ein Hobby, für die Kultivierung der Fantasie und der Begeisterung für den Moment. Nun, dass ich schon immer Genießer der Sinne war, das kann ich immer noch nicht leugnen, aber in Maßen. Der Genuss ist nicht der Weg zum Glück, aber ein Teil davon. Dankbarkeit und Demut ist ebenfalls wichtig. In allem was passiert, ob gut oder schlecht, steckt eine Botschaft für deinen Lebensweg, für jetzt oder später. Nichts passiert umsonst. Schmerzen sind nicht dazu da, um sich in ihnen zu verlieren. Sie dienen als Lektion und Anstifter, deine Energien freizusetzen und die Wahrheit dahinter zu entdecken. In allem liegt eine tiefere Wahrheit. Sie birgt den Kern, der das Potential hat, die weiterzubringen.

Für mich ist es immer wieder erstaunlich, alte Tagebuchaufzeichnungen zu lesen. Zu ähnlicher Zeit und Zeitqualität wiederholen sich bestimmte Gedanken und Muster. Manche kommen immer wieder, weil ich noch nicht die gesamte Lektion gelernt habe, manche Dinge bleiben und dann gibt es noch die Dinge, die aufgelöst gehören und nur ihr Dasein fristen, bis es soweit ist und ich bereit bin. Die Dinge kommen, wenn die Zeit reif ist. Zeit ist das einzige, was alles auslöschen kann. Zeit heilt keine Wunden. Es entstehen Narben und wie wir sie sehen, liegt bei uns. Schmerz ist unvermeidlich. Leid eine Entscheidung (Zitat von Dalai Lama). Ich war schon immer angezogen von der Welt der Fantasie. Sei es Disney, Bücher, Bilder, Träume. Geschichten. Das macht uns aus. Etwas zu erschaffen, was uns im Kern unseres Wesens berührt.

Ein schönes neues Jahr 2017 😀

Bienchen

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