Deinen Geist beruhigen

Prompts Daily Challenge

Monats-Challenge

Interview mit Sabrina, den 03.01.2017

Thema: Deinen Geist beruhigen

Was bringt dich zur Ruhe und stoppt dein Gedankenstrudel?


Der Kopf kommt am besten zur Ruhe, wenn dein Körper Ruhe erfährt. So geht es mit zumindest. Es hilft als SOS-Trigger einfach STOP zu sagen, aber auf Dauer ist die Gedankensucht zu bekämpfen. Ja, wir sind gedankensüchtig. Wir machen uns Gedanken. Daraus entstehen Sorgen. Wir machen uns Sorgen darüber, dass wir uns Sorgen machen. Dann denken wir darüber nach, welche Sorgen das überhaupt sind. Die Gedanken kommen hoch, dass irgendwas nicht stimmt, aber dann denken wir einfach weiter und weiter, hängen uns auf, an Kleinigkeiten und hören nie auf zu denken. 60.000 Gedanken am Tag, die in alle Richtungen gehen und unsere Energie verstreuen, einfach in den Wind gepustet. Wenn uns das bewusster wird, regen wir uns vielleicht im ersten Moment auf, aber das schürt noch mehr das Gedankenkarussell. Bei Depression geschieht das immer und immer wieder und es geht sogar noch weiter. Wir beginnen zu zweifeln, die ganzen negativen Gefühle und Erinnerungen plagen uns wie eine Heimsuchung. Es kann bis zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, was viele einfach schlichtweg unterschätzen.

Deswegen ist es SOOOOOO wichtig dieses kleine Rätsel zu lösen: Wie stoppt man das Gedankenkarussell? Mit GAR NICHT DENKEN! Ja, das ist die Lösung. Daran hatte ich viele Jahre daran zu knabbern, bis ich es herausgefunden habe. Gar nicht denken war für mich, mich körperlich so auszulasten, dass ich gar keine Möglichkeit mehr hatte nachzudenken, mit der wenigen Energie, die mir geblieben war. Ich habe den ersten Durchbruch mit Garten- und Hausarbeit geschafft. Ich jätete und putzte, was das Zeug hält. Wie ein verrückter Wirbelwind. Dadurch bekam ich Hunger, wollte mich ausruhen und viel abends ohnmächtig ins Bett, ohne zu träumen. Das habe ich 2 Wochen gemacht, bis ich wieder herunter fahren konnte. Das ist meine Lösung gewesen. Jedesmal, wenn ich in diese Endphase der Depression geraten bin, habe ich das wiederholt und die Abstände werden immer länger. Jetzt arbeite ich daran, in den länger werdenden Zwischenphasen, meinen Kopf dauerhaftER zu beruhigen: Mit Meditation, Routine, Ritualen, repetitiver Arbeit, Yoga und Qi Gong. Da integriere ich mit kleinen Momenten in meinen Alltag und habe schon einiges in eine Gewohnheit umgewandelt.

~~~

To Do:

Finde deine Gedankenstopper und fange an, eine Sache täglich in deinen Alltag zu integrieren. Eine Gewohnheit braucht 21 Tage. Mute dir wirklich nur eine Sache auf einmal zu, bevor du etwas neues anfängst. Einen Schritt nach dem Anderen 😉

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