Überwinde deine Angst

Prompts Daily Challenge

Körper & Geist

Interview mit Sabrina, den 09.02.2017

Thema: Überwinde deine Angst

Deine Angst zu überwinden heißt nicht, gefährliche Dinge zu tun. Es bedeutet, die Kontrolle über deinen Körper und deinen Geist zu gewinnen. Wie würdest du es beschreiben?


Um seine Stärke zu finden, ist es auch wichtig, seine Ängste zu überwinden. Wenn ich an meine Höhenangst denke, habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn es mir gut geht, die Angst weniger ist, als wenn es mir weniger gut geht. Angst hat viele Gesichter. Angst vor der Zukunft, Angst vor Spinnen, vor dem Vorstellungsgespräch, vor Ablehnung, vor der nächsten Herausforderung. Parkour zum Beispiel ist ein wunderbares Beispiel, um seine Angst zu überwinden. Es ist das Überwinden von Hindernissen. Eine gute Frage ist, wann wir mit dem Parkour aufgehört haben. Als wir Babies waren, war es bereits Parkour, das Krabbeln und Laufen zu lernen, um Hindernisse zu überwinden. Wir haben auf Spielplätzen unseren Bewegungsdrang ausgelebt. Schaut euch heute man einen prall gefüllten Spielplatz an. Die Kinder trainieren abgefahrere Kletterpartien, wo wir als Eltern nur die Hände über den Kopf schlagen und sie schaffen es. Sie überwinden ihre Angst, um besser zu werden.

Diese Angst zu überwinden bedeutet, dass wir die Kontrolle über unseren Körper und Geist erhalten. Die größte Hürde ist unser Kopf. Wenn wir unseren Körper trainieren, ist dieser im Stande, fast alles zu leisten. Aber wir müssen erst einmal unseren Kopf davon überzeugen. Es gibt zwei Arten von Angst: Einmal ist es die begründetete Angst, die in der Tat ein Warnsignal ist, um uns vor größeren Verletzungen zu schonen, wenn wir untrainiert aus 3 Meter Höhe springen wollen. Zweitens ist es die irrationale Angst, die wir als Grenze und Mauer im Kopf haben, die uns blockiert, uns hemmt und eigentlich total unbegründet ist, weil wir es eigentlich schaffen können, alles vorhanden ist, um es zu tun, aber wir uns einfach nicht trauen, weil wir denken, es geht nicht. Gedanken können nur durch Tun verändert werden. Jeder, der einen jahrelangen Teufelskreis der Gedankenstrudel durchlaufen ist, alle Möglichkeiten durchgegangen ist, um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, wird dir sagen:

Du kannst nur durch Handeln deine Gedanken verändern!

Von alleine werden festgefahrene Gedanken immer bleiben, immer… Angst wir auch erst durch beständiges wiederholendes Handeln bekämpft. Die Angst wird nach dem ersten Mal nicht weg sein, wenn sie lange trainiert wurde. Sie wird doppelt solange brauchen, um wieder zu verschwinden. Es ist wie ein Samenkorn, den du in deinen Kopf pflanzt und Jahre gepflegt und gefüttert. Die starken Wurzeln lassen sich nicht so leicht herausreißen. Also arbeite an deiner Angst, denn da wo sie ist, da geht es lang 😉

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