Wenn ich auf die letzten Tage meines Schreibens zurück blicke

Prompts Daily Challenge

Emotional Eating Journal Challenge

Interview mit Sabrina, den 11.03.2017

Thema: Wenn ich auf die letzten Tage meines Schreibens zurück blicke

,welche Bilanz kann ich daraus ziehen und wo geht es hin?


  1. Wieviele bin ich?
  2. Was will ich am meisten im Leben?
  3. Was sind meine größten Mauern?
  4. Dieses Jahr will ich unbedingt
  5. Wie kann ich in mich dieses Jahr investieren?

Wenn ich jetzt diese Challenge der letzten fünf Tage analysiere, habe ich mir schon oft diese Fragen gestellt und mich immer wieder neu gefunden. Aber es war immer nur ein kleiner Ausschnitt, niemals das ganze Bild. Ich traue mich nicht, das Gesamtbild zu betrachten, obwohl ich es insgeheim weiß. Mit jedem meiner Worte, gebe ich etwas von mir preis. Etwas, das vollkommene Offenheit darstellt, aber so verschlossen ist, dass es keiner wirklich entschlüsseln kann. Nur Vermutungen und Theorien können daraus gezogen werden, wovon noch nicht einmal die Hälfte wahr wäre. Irgendwie amüsant. Die vielen Theorien über mich kann ich nur belächeln. Andere glauben vielleicht in mir viel mehr zu sehen, als ich selbst, was bestimmt in manchen Fällen wirklich der Fall ist, wenn man mich kennt, aber selbst ich bin für mich ein Rätsel. Mein Unterbewusstsein kommuniziert öfter, als mir lieb ist, also lernen andere eine Person kennen, die ich noch nicht mal kenne. Wer ist das?

Ich kann mir selbst nicht zuhören. Deswegen schreibe ich Tagebücher, um mich zu lesen. Es gibt nur selten Menschen, bei denen ich mich selbst gerne reden höre. Ansonsten bin ich die Zuhörerin. Ich sehe mich in meinem Gegenüber und kann ihnen so treffende Ratschläge geben, aber mir selbst helfen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Bis jetzt. Wenn etwas zur Pflicht wird, ist es uninteressant. Aber Disziplin ist etwas anderes. Es ist kein Opfer. Keine Pflicht. Sondern ein Wunsch. Ein Ziel. Aber ich bestrafe mich selbst, sabotiere mich. Deswegen ist eine der Aufgaben, die ich aus den vergangenen 5 Tagen gelernt habe, ich muss dran bleiben. Immer wieder die gleiche Bewegung zu machen, heißt nicht, immer wieder das gleiche zu tun. Es entwickelt sich. Ich bin passiv, um mich zu bestrafen, also muss ich aktiv werden. Die zweite Aufgabe.  Die dritte Aufgabe ist, mich motiviert zu halten, immer wieder neu, was Kreativität erfordert. Meine selbstzerstörerische Art zu umgehen ist tricky, denn sie lässt sich immer wieder etwas neues einfallen und kommt in zig Formen und Gesichtern.

Wo es hingeht? Mich selbst kennen lernen. Ich habe mich vor langem verloren und bin auf der Suche nach mir. Mein Interessenspektrum ist so breit, dass ich mich nicht auf ein paar wenige Dinge konzentrieren kann, ohne mich zu vernachlässigen. Das ist eine verzwickte Sache. Ich bin neugierig, wo es hingeht, weil alles offen ist.

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