Was gibt mir Essen für ein Gefühl?

Prompts Daily Challenge

Emotional Eating Journal Challenge

Interview mit Sabrina, den 13.03.2017

Thema: Ernährung – Was gibt mir Essen für ein Gefühl?

Wie würde ich mich gerne fühlen?


Im Moment habe ich ein gespaltenes Verhältnis zur Ernährung. Zum Glück! Ich sehe es nicht mehr nur als Pflicht, weil ich nicht von Luft und Liebe satt werde und mein Körper die Energie braucht. Mein Gefühl beschreibt sich eher mit dem Wort Genuss. Auch eine einfache Mahlzeit kann köstlich sein. Ich versuche, so oft es geht langsam und bewusst zu essen, bei jeden Zusammenführen meiner Zähne die Entwicklung der Nahrung nachzuempfinden, zu ergründen. Das ist das Resultat jahrelanger Pflichtkür, wo alles nach Sand und Seife geschmeckt hat, weil es nicht zu meinem Bewusstsein durchdringen konnte, oder ich wollte es zumindest nicht. Ab und zu falle ich zwar noch in diese Pflichtnummer hinein, aber das kommt immer seltener vor. Ich koche gerne und so oft es geht frisch. Von fertigen Essen wird mir meistens übel. Das hat nichts damit zu tun, dass ich verwöhnt bin 😉 .Ich vertrage die Zusätze wahrscheinlich nicht. Bin ich auch nicht böse drum.

Ich genieße unwahrscheinlich gerne und überlege mir, wie ich dem Essen den ultimativen Kick geben kann, damit ich aus purer Freude von vorne herein langsam und bedächtig essen will, weil es so gut ist. Wenn ich keinen Hunger habe, esse ich nicht, aber dafür vergesse ich manchmal zu essen, was zu Heißhunger führen kann (davon wird mir auch schlecht). Wenn mir schlecht wird, ist das ein Anzeichen dafür, dass ich es nicht richtig verdauen werde, was dazu natürlich führt, dass ich wieder mehr abnehme, als ich will. Ich will zunehmen, zumindest an Muskeln und Muskeln brauchen ausgewogene wertvolle Energie. Deswegen ist das Genießen nicht nur vom Kopf her, aber auch körperlich dringend notwendig für mich. Ich kann innerhalb von 2 Tagen 5 Kilogramm abnehmen. Wo bitte? Ich habe mich dahingehend auch selbst beobachten müssen, weil es zeitweise innerhalb einer Woche Schwankungen von 12 Kilogramm in der Vergangenheit gegeben hat.

Also das Geegenteil von diesem Abnehmwahn: Ich konnte FRESSEN und nahm immer mehr ab. Teilweise bis runter auf 48 kg. Deswegen bin ich bei diesem Thema sehr sensibel. Aber ich habe herausgefunden, was Ursache und Wirkung ist. Das ist ein mega Erfolg und daran arbeite ich: Um ein gesundes Verhältnis zu mir und dem Essen zu finden. Es gibt soviel günstigere Schweinereien und dann noch etwas Kreativität mit Gewürzen und Chemie und VOILÀ: Ein gesünderer Körper & Geist!

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