Erwachen! Erwachen! Erwachen!

Erwachen! Erwachen! Erwachen!

Also dieses Thema Umdenken, das ist ja in aller Munde. Warum ist man näher am Erwachen, wenn man vegan ist? Was kann ich tun, damit endlich erwache? Und lauter solcher komischer Fragen. Also, Klartext: Es geht in allererster Linie um Bewusstsein, bewusst werden, Achtsamkeit. Wir haben gelernt, Kopfmenschen zu sein, also als Zentrum unseren Verstand zum „Herrscher“ zu machen. Vegan essen bringt einen nicht schneller irgendwo hin! Es ist die Art des bewussten Essens und dem Umgang mit Körper und Geist, diese geschulte Aufmerksamkeit, die man alltäglichen Dingen widmet. Mitgefühl, Liebe, all das kennt der Kopfmensch doch auch! Das erste, was eigentlich immer passiert, wenn wir das erste Mal „Erwachen“ ist, dass wir uns als Teil etwas größeren verstehen und spüren. Dass alles miteinander verbunden ist, dass es Dinge gibt, die man nicht beweisen kann und wenn ja, es in die Quantenphysik geht. Manche nennen es esotherisches Denken, was eigentlich nichts anderes ist, wie ein Glaube. Etwas, das man mit Wissen, wie wir es deklarieren und definieren, nichts zu tun hat. Herzwissen ist eine andere Dimension des Verstehens.

Jeder Mensch hat einen einzigartigen Weg, zu sich und der Welt zu finden. Erwachen in dem Sinne heißt auch, nicht mehr im außen nach sich selbst zu suchen, sondern nach innen zu schauen. Jeder von uns ist ein eigener kleiner Kosmos. Kosmische Gesetze wie „Wie oben, so unten“, „Wie innen, so außen“ bringen das sehr gut auf den Punkt. Es ist ein Spiegel. Worte können alles erklären und doch umfassen sie nicht die tiefe Bedeutung des Ganzen, was dahinter steckt. Es ist eine andere Perspektive der Weltanschauung, dieses Erwachen. Eines der berühmtesten Aussagen ist: „Das Leben ist eine Reise.“ Einerseits und zum Teil schon, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Das Leben ist eine Symphonie, ein Tanz, der uns bei jedem unserer Schritte begleitet. Was hat die Reise für einen Sinn, wenn wir nur von Wochenende zu Wochenende, von Etappenziel zu Etappenziel hechten und nie wirklich ankommen? Eine endlose Reise wird daraus, die niemals zur Erfüllung kommen kann.

Im Moment steckt die Ewigkeit. Das Leben findet nur im Hier und Jetzt statt, nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft! Natürlich brauchen wir den Verstand. Er gibt uns ein Gedächtnis, schützt uns gewissermaßen, beurteilt, bewertet, trennt, speichert Erinnerungen, Erfahrungen und Wissen, aber es ist dazu da, um uns dienlich zu sein, nicht, um unser Leben zu bestimmen. Am Ende richten wir unser Leben danach, wie sehr wir geliebt haben und wie. Alles andere ist für viele am Sterbebett nicht mehr wichtig, außer die Liebe. Es ist im Grunde egal, was du tust, Hauptsache du tust es. Für dich. Für andere. Leben ist geben. Es ist ein innerstes Bedürfnis. Es ist ein Geschenk, mit seinem ganzen Sein zu dienen. Denn dafür sind wir hier: Um Erfahrungen zu machen. Lass dir das mal durch den Kopf gehen. Sein bestes zu geben, anstatt sich hinter einer Maske zu verstecken. Aber die Mächte der Gesellschaft wollen nicht, dass du deinen Traum lebst, sondern ihren Traum. Was eigentlich total unsinnig ist, weil die Gesellschaft aus Menschen besteht, die alle so denken. Wir setzen das Gesetz über uns, obwohl das Gesetz uns dienlich sollte. Die Menschen wurden perfekt konditioniert oder? Und wir glauben inständig daran, weil uns in der Kindheit unsere Freiheit genommen wurde, selbst zu denken und zu hinterfragen.

Das „Erwachen“ ist gleichzusetzen mit der persönlichen Suche nach dem heiligen Gral, unserer persönlichen Wahrheit. Wir sind der Anfang und das Ziel unserer Reise. Denk einmal darüber nach 😉

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