Wochengedanken: KW 19 – 2017

Wochenrückblick: KW 18 – 2017 – Wochengedanken: KW 19 – 2017Wochenrückblick KW 19 Wochengedanken KW 20


 

Zu jedem Rückblick gehört auch ein Blick nach vorn. In den letzten Tagen sind mir so viele Gedanken durch den Kopf gewuselt, dass ich denke, es ist Zeit für eine neue Herausforderung. Ich möchte achtsamer mit mir umgehen, mit meinen Mitmenschen und dem Leben an sich, auf geistiger und körperlicher Ebene. Es ist eine gute Möglichkeit, seinen eigenen Fortschritt zu erkennen und ein besseres Ich zu werden. Als ich heute Morgen den Wochenrückblick für letzte Woche geschrieben habe, sind mit auch einige Ideen für die kommende Woche eingefallen, da sie mich sowieso seit einiger Zeit verfolgen. Wenn ich sie aufs Papier und auf den Bildschirm banne, vielleicht kommt mehr Klarheit in das Geflecht, denn das ist wahrscheinlich der Grund, warum sie mich nicht in Ruhe lassen. Sie und ich wollen Klarheit und Grenzen. Diese Gedanken wollen gepackt und versinnbildlicht werden, wenn sie nicht mehr flüchtig sein können. Jeder Gedanke hat einen Sinn, gut und schlecht gleichermaßen.

Für mich ist es wichtig, aktiv zu sein. Das beinhaltet auch die Kunst, aktiv nichts zu tun und alles wird getan. Aktiv sein ist für mich ein Anteil an dem Kampf gegen die Passivität der Depression, denn obwohl ich nicht mehr aktiv depressiv bin, ist das Risiko immer hoch, wieder in die Falle zu tappen. 20 Jahre gehen nicht spurlos an einen vorbei, wenn man einer Krankheit ausgeliefert war. Deswegen möchte ich anwenden, was ich daraus gelernt habe und es mit euch teilen. Ich lese gerne Erfahrungen anderer Menschen. Manchmal auch nur, um nicht selbst die Erfahrung machen zu müssen. Die Prompt-Challenge vom März 2017 hat mir gut getan. Dort ging es um meine Beziehung zur Ernährung und hat mir einige neue Erkenntnisse gebracht. In diesem Sinne wandle ich die Challenge in mein Ding um! Diesen Monat werde ich auch wieder März und April überprüfen, da in den Monaten einige Artikellücken sind, aber ich denke, genau das tut mir jetzt gut.

Erkenntnisse aus meinem Wochenrückblick

Diesem Monat widme ich dem Thema WACHSEN. Da habe ich mir ein paar Fragen gestellt und bin auf diese Idee gekommen: Was brauche ich, um jetzt zu wachsen? Es geht ja vordergründig darum im jetzt zu leben, mir nicht zuviel Gedanken um Gestern und Morgen zu machen, nicht ins Grübeln zu verfallen, etc., da ich nichts wiederholen kann, ohne zu leiden. Natürlich ist Routine auch Wiederholung, aber das meine ich nicht. Es gibt Phasen, in denen es wichtig ist, sich nicht auf dass Ereignis zu konzentrieren, sondern auf den Weg. Sonst hechten wir nur von Ziel zu Ziel und kommen nie an. Außerdem leben wir nicht vom Wort, sondern von Gefühl. Wir fokussieren uns so sehr, die Schritte zu gehen, anstatt uns um unsere Einstellung und unser Gefühlsleben zu kümmern. Unkontrollierbare Gefühle können verheerend sein, den sie kontrollieren unser Handeln und wären Tyrannen, wenn wir sie frei herumlaufen ließen. Um unsere Pläne, Wünsche und Träume zu erfüllen, bedarf es Geduld, Ausdauer und Durchhaltevermögen. Auch wenn andere deinen roten Faden nicht sehen, es kommt darauf an, dass du ihn siehst und daran glaubst.

Ich möchte bei mir bleiben und in meiner Mitte sein, nicht ein fremdbestimmtes Leben führen. Es geht um Vertrauen und es fließen zu lassen, im FLOW zu sein. Der Verstand dient als Instrument der Unterscheidung, zu unterscheiden, was wir ändern können und was nicht, wann wir aktiv sein müssen und wann Dinge sich von alleine erledigen. Ich möchte nach innen horchen und mich um meine tiefsten Bedürfnisse kümmern, was mich ausmacht. Es geht wohl um die Meisterschaft des Selbst, wie die fernöstlichen Lehren es beschreiben. Um Achtsamkeit, Anteilnahme, Mut und Hingabe. Ich möchte diese Woche herausfinden, worauf ich meinen Fokus setze, wo meine Energie hin fließt und woher ich meine Energie bekomme. Das ist der Weg zum ganz sein, schätze ich. Eine weitere „Einweihung“, „Initiation“, wie die Esoteriker das scheinbar nennen. Ich nenne es Lebensweg. Es ist auch eine Herausforderung für mich, mich zu öffnen, Dinge zuzulassen, mich einzulassen, mir Dinge zu erlauben…nicht nur Dinge! Auch Gefühle und Gedanken! Meine große Hürde ist, mich meiner Weigerung zu stellen, dem, wo sich mir die Nackenhaare sträuben.

Ein Satz, den ich mir vor einigen Jahren aufgeschrieben habe, ist: „Da wo die Angst ist, da geht es lang!“  Nur manchmal ist dieser Satz für mich notwendig. Ich kann dem noch nicht konstant folgen, da ich  ansonsten in die Falle tappe. Mit vielen Situationen und Gefühlen, wie auch Gedanken habe ich noch nicht abgeschlossen und da ist die Falle. Für mich weiß ich, dass ich nur der Angst folgen darf, wenn ich mir sicher bin, mit den Dingen, denen ich begegne, abgeschlossen zu haben. Alles was mir dann begegnet, dafür ist die Zeit reif und soll erarbeitet werden. Dabei darf ich meine Fähigkeiten nicht aus den Augen verlieren, mich nicht verlieren in tausenden Gedanken und Irrwegen. Was mich schmunzeln lässt, ich bin mir meiner Fähigkeiten nicht bewusst, sehe mich gar nicht. Manchmal scheint es, dass andere meinen, mich besser zu kennen, aber sie leiten eben vieles von meinem Handeln ab und wenn ich oft passiv bin, wie wollen sie da hinter die Fassade schauen können? Tja, manche können das, andere meinen es zu können. Begrenzt Fragen zu stellen, wäre möglich, aber es wäre eine bequeme Abkürzung, die mir nur bedingt helfen würde.

Artikel für diese Woche

  1. Montag: Wochengedanken: KW 19 – 2017
  2. Dienstag: Was brauche ich, um jetzt zu wachsen?
  3. Mittwoch: Ich kann nicht Altes tun, ohne zu leiden.
  4. Donnerstag: Nicht auf das Ergebnis konzentrieren, sondern auf den Weg.
  5. Freitag: Wir leben nicht vom Wort, sondern von Gefühl.
  6. Samstag: Nach innen horchen und reisen
  7. Sonntag: Wochenrückblick KW 19 – 2017

 

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