Wochengedanken: KW 20 -2017

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Irgendwie habe ich das Gefühl, als ob gescheiterte Kommunikation diese Woche ein Thema wird. Naja, letzte Woche gab es einige Zwischenfälle, die sich häufen. Vielleicht liegt es daran, das ein Mangel an Klarheit existiert, welches aber Gewahrssein und Achtsamkeit erfordert. Was schafft also wirklich Klarheit? Es ist für jeden wichtig, Klarheit zu haben, um seine Grenzen zu stecken, sich abzugrenzen, einen klaren Plan zu haben und eine ordentliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form zu führen. Wenn etwas unklar ist, fange ich an zu grübeln und zu interpretieren, zu spekulieren und mir Dinge einzubilden. Das Zweite, welches mir heute morgen in den Weg geworfen wurde: „Nichts ist verschwendet“. Ich habe letzte Woche wirklich Energie und Kraft in einige Dinge gesteckt, die für jetzt wieder nicht aktuell ist, aber später erst wieder zum Thema werden. Im ersten Moment war ich etwas säuerlich, aber so im nachhinein verstehe ich den Grund. Einen Schritt nach dem anderen! Manchmal wollen wir mit dem Kopf durch die Wand, Situationen beschleunigen oder alles auf einmal machen, obwohl es gar nicht angebracht ist. Wir sind entweder mental oder körperlich noch nicht in der Lage und somit kommen dann diese kleine Entschleunigungen, die uns wieder auf den Boden ziehen.

Es gibt soooo viele Gründe, sich aufzuregen. Man kann sich über alles Mögliche aufregen, aber ist es das wirklich wert? Es kostet ja nur MEINE Zeit und MEINE Gesundheit und die anderen interessiert es nicht wirklich, wenn es nicht an sie heran kommt. Vieles prallt einfach an ihnen ab, sie haben den Blick nicht dafür oder stecken nicht drin. Wenn es uns nichts angeht, regen wir uns weniger auf. Betrifft es uns aber persönlich, dann besteht die Gefahr, dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Aber viel mehr lohnt es sich doch, die Dinge zu ändern, wo wir selbst etwas ändern können und die Dinge zu akzeptieren, die einfach so sind, wie sie sind. Es gibt auch positive Aspekte eines Missgeschicks oder einer Situation. Wir wissen nicht alles und vielleicht hat derjenige oder diejenige, die gerade davon betroffen ist, dieses Missgeschick gebraucht. Wer weiß, was sonst passiert wäre? Alles passiert, wann es passiert. Ich habe ja schon gestern im Wochenrückblick geschrieben, das Dinge, die passieren müssen, auch passieren und wir nur hoffen können, dass es so gut es geht passiert. Wenn Dinge nur langsam zur Erfüllung kommen, sollte man mit Geduld, überlegt und behutsam handeln. Es könnte schon Zweifel geben, die den Blick trüben, wenn man es nicht als wichtigen Teil des Wachstums anerkennt.

Die Tugenden Aufrichtigkeit, Ernsthaftigkeit und Leere sind die Grundlage für Klarheit, Geduld und Ausdauer. Also arbeite ich genug an den Grundlagen? Aber wieviel Ehrlichkeit verträgt die Welt, vertragen und ertragen die Menschen? 90%? Zumindest sollte man sich selbst gegenüber 100% vertrauen können. Im Grunde genommen ist das ganze Leben eine Prüfung. Eine Prüfung reiht sich an der anderen. Nach der Prüfung ist vor der Prüfung. Das heißt, in der Gegenwart zu sein, ist essentiell fürs Leben. Volles Vertrauen in meinen Weg… Zweifel kommen auf, wenn Dinge veraltet sind, wir die Dinge prüfen müssen oder Unklarheit. Ich bin der Meinung, dass ich nicht scheitern kann, denn entweder erhalte ich eine Lektion, einen Segen oder ein Geschenk und wie ich damit umgehe ist der Schlüssel zum Leben. Jeder geht mit einer Situation anders um, obwohl sie den gleichen Bedingungen ausgesetzt sind. Wir leben zu 2-5% im Bewusstsein, da, wo wir aktiv Entscheidungen treffen können. Alles andere ist Unterbewusstsein und dort können wir unsere Entscheidungen nicht mehr beeinflussen. Unsere Realität nehmen wir also nur bis zu 5% aktiv wahr. Wahnsinn oder? Größtenteils laufen wir auf Autopilot. Obwohl, wenn ich meinen Herzschlag aktiv kontrollieren müsste oder meine Atemfrequenz, das wäre wirklich sehr anstrengend ;-P . Es gibt keine verpassten Gelegenheiten. Manche Dinge sind nicht für uns bestimmt. Wir tun manche Dinge auch nicht, weil sie nicht sein sollen. Und wenn wir sie verpasst hätten, bekommen wir immer wieder die Gelegenheit. Tausende Momente, 1.000 Chancen am Tag, sind da und wir nutzen sie nicht. Stell dir mal vor, du würdest wirklich jeden Moment auskosten, als wäre es dein letzter? Einerseits ein schöner Gedanke, aber die ganze Zeit mit der Pistole auf der Brust zu leben ist auf Dauer auch kein Zustand oder? Oder doch? Dann frage ich mich: Was würde mein Innerstes tun, mein Wesen, mein Kern?

Erkenntnisse aus meinem Rückblick

Gefühle und das Unterbewusstsein beeinflussen uns also mehr, als wir uns vorstellen können. Was ich vor ein paar Jahren gelernt habe, ist, dass unser Verhalten die Gedanken und Gefühle verändern. Wenn ich also handle, kann ich damit meine Gedankenmuster durchbrechen. Das habe ich auch jüngst mit meinen Tagesritualen nochmal bestätigt. Wenn ich etwas immer wieder tue, gibt das mir Sicherheit und Struktur. Es durchbricht die schlechten Gedankenkreisel. Gartenarbeit und Rituale haben mir sehr geholfen, nicht wieder in diese Depressionsfalle zu tappen. Dinge abzuhaken, dass ist jetzt eine neue Erkenntnis oder eher geschrieben, das ABSCHLIEßEN. Es verschwindet dann einfach aus meinem Bewusstsein. Ich hatte lange Zeit Schwierigkeiten Dinge abzuhaken. Sie wuselten dann noch wochenlang in meinem Kopf wie eine Gebetsmühle. Immer und immer wieder und jetzt? Jetzt habe ich Platz im Kopf! Vielleicht liegt es auch daran, dass ich durch meine äußere Ordnung, die ich schaffe, auch inner Ordnung herstelle. WAHNSINN! Danke ❤

Artikel für diese Woche:

  1. Montag: Wochengedanken
  2. Dienstag: Nichts ist verschwendet
  3. Mittwoch: Die positiven Aspekte eines Missgeschicks
  4. Donnerstag: Was immer mir zusteht, kommt zu mir
  5. Freitag: Alles hat seine Zeit.
  6. Samstag: Alles braucht seine Zeit.
  7. Sonntag: Wochenrückblick
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