Wochengedanken: KW 21 – 2017

Wochenrückblick: KW 18 – 2017 – Wochengedanken: KW 19 – 2017Wochenrückblick KW 19 Wochengedanken KW 20Wochenrückblick KW 20 Wochengedanken KW 21


Zeitlich nicht mehr hinterher hinken, das wäre doch ein nobles Ziel. Das ganze Wissen, was ich erhalten habe, ist zwar notwendig, aber nicht ausreichend. Es ist Zeit, das Wissen in Verständnis umzuwandeln und anzuwenden. Dort, wo Himmel und Erde sich berühren, dem Horizont, da, wo die Silberstreifen Hoffnungen gebären, dieser Ort ist ganz nah. Neue Klarheit ist da. Die Rituale und die Gartenarbeit haben mir sehr geholfen, mich innerlich zu ordnen, so wie der Frühjahrsputz, den ich momentan in Projektetappen erarbeite. Es hat mich auch dazu gebracht, meine zwischenmenschlichen Beziehungen „aufzuräumen“ und Klarheit zu schaffen. Das tut wirklich gut. Mal nach langem kann ich wieder durchatmen, aber nicht stehenbleiben! Ich bleibe empfänglich für Impulse, enge mich nicht ein und bleibe, so gut es geht, offen. Urteilend wäre momentan Gift für mich. Für dieses Luxusproblem habe ich Zeit, wenn es an die Konsequenzen geht. Diese Woche ist mein Ziel, den gewöhnlichen Alltag auf ungewöhnliche Weise leben.

Weiterer Wachstum und weitere Verbesserung steht auf den Plan. Aber vor dem Fortschreiten ist erst einmal die Verbesserung dran. Ich glaube, zu einen meiner Aufgaben diese Woche gehört, zufrieden meine Aufgabe um meiner Aufgabe willen zu erfüllen. Somit kann ich mehr in der Gegenwart sein, anstatt immer nur dem Ziel hinterher zu hechten und nie anzukommen. Mit jeder Wiederholung werde ich besser, jede ist anders. Aber das bedeutet auch eine Warnung vor Unachtsamkeit. Was jetzt ansteht, ist die Vollendung des Begonnenen. Der Abschluss, was zu einem Neuanfang führt. Alles verändert sich: Die zwischenmenschlichen Beziehungen, wo wir das Bedürfnis von Harmonie und Ordnung haben, die Aufgaben, die wir haben, der Alltag. Wir haben das Bedürfnis zu teilen, die Sehnsucht, begehrt zu werden, die Suche nach Ähnlichkeiten. Wir können nicht immer inmitten der Hindernisse leben. Altes aufzulösen heißt, sich von Spannung und Ungewissheiten zu befreien. Also frisch ans Werk 😀

 

Artikel für diese Woche

Dienstag: Zeitlich nicht mehr hinterher hinken

Mittwoch: Wissen ist notwendig, aber nicht ausreichend

Donnerstag: Sei in der Welt, aber nicht von dieser Welt!

Freitag: Den gewöhnlichen Alltag auf ungewöhnliche Weise leben

Samstag: Alles verändert sich

 

Wochenrückblick: KW 20 -2017

Wochenrückblick: KW 18 – 2017 – Wochengedanken: KW 19 – 2017Wochenrückblick KW 19 Wochengedanken KW 20Wochenrückblick KW 20 Wochengedanken KW 21


 

Diese Woche ist mir wieder klar und deutlich geworden, wie sehr wir doch fremdbestimmt sind. Die Themen waren Verschwendung, Missgeschicke, Schicksal, alles hat seine und braucht seine Zeit. Wenn wir dann noch im bewussten Zustand auf Autopiloten laufen,ja dann ist es gleich ganz aus. Aufrichtigkeit gegenüber mir selbst ist eine schwierige Angelegenheit, denn nur zu gerne belügen wir uns selbst und nehmen die Dinge nicht so ernst, wie wir es vielleicht sollten. Wir töten unsere Zeit und jagen ihr dann hinterher. Zeit kann man mit nichts auf der Welt kaufen. Vorallem Lebenszeit nicht. Wenn ich nur bis zu 5% im Bewusstsein sein kann und dort die Entscheidungsgewalt haben, möchte ich doch bitte soviel wie möglich davon haben, oder?  Leere bedeutet wohl, nicht im gestern und morgen zu leben, sich nicht zu sorgen und unnötige Gedankenmühlen durchzugehen. Wir werden immer nur im JETZT leben können. Der Moment ist ewig.

Ich kann mir die Luxusprobleme nicht leisten, mir über irgendetwas sinnloses Gedanken zu machen, mir über gescheiterte Kommunikation, das Hirn weichzuspülen oder sonst irgendwas sinnfreies. Ich habe ein Leben, ein Leben zu führen, Leben zu berühren, vieles zu geben und im Überfluss zu erhalten. Mein Leben ist reich, auch wenn ich kein Millionär bin. Es ist wohl eine Einstellungssache. Ich gedeihe und wachse, mache Fehler, werde ein paar Schritte zurück geworfen, all das gehört dazu. Wenn ich etwas ernst nehme, erhöre ich automatisch meine Aufmerksamkeit, werde achtsamer. Ich will mich nicht mehr unter Druck setzen und irgendwas erzwingen, meine Zeit beschleunigen und mir mein Leben wegnehmen. Ich nehme mir jetzt Zeit für die Dinge und Menschen, die mir wichtig sind und für mich.

Die letzten Jahre habe ich es immer als Pflicht angesehen, anderen zu geben, geben, geben. Aber jetzt sage ich: ICH möchte Zeit mit dir verbringen. Nicht, ach ich muss noch Zeit mit dir verbringen, damit ich meine Pflichten erfülle. Es ist ein Bedürfnis geworden. Ich möchte meine Zeit geben, schenken, weil sie wertvoll ist und ich dann Dinge tun kann, um meine Liebe zu zeigen. Familienzeit. Freundezeit, ICHzeit, Zeit für die Arbeit und wenn ich da bin, bin ich ganz dort, nicht mit den Gedanken woanders. Da sein, sein, ganz einfach. Meine letzte Entscheidung fällt in dem Moment, wo es passiert. Auch wenn andere vielleicht anders als erwartet reagieren oder böse mit mir sind und ich das nicht richtig verstehe, sie ihre Meinung geändert haben, ich weiß nicht, was vorher bei ihnen passiert ist. Ich bleibe bei mir und bin nicht mehr so egoistisch und suche mich in den anderen. Ich bin bei mir und ich bin ein harmonischer Mensch in meiner Mitte. Wenn es nötig ist, auch mal seeehr höflich und bestimmt, aber selten laut.  Also alles cool 😉