Wochenrückblick KW 19 – 2017

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Diese Woche war ganz schön aufreibend und erhellend. Wieder ein Stück gewachsen, neues kennengelernt und gelebt. Meinem Blick diesem Themen wie Wachstum, Konfrontation, Entwicklung, Gefühlsregulation und Innenschau zu widmen, das war an der Zeit. Seine Aufmerksamkeit in regelmäßigen Abständen hierhin zu lenken, ist für mich zumindest sehr wichtig. Es ist wie der Prüfstand, ob die Situation noch gut ist oder verbessert werden kann. MACH DEIN DING! Das habe ich von dem Blogger von Anti-Uni gelernt, oder er hat mich eher wieder daran erinnert, was das heißt. Ist zwar schon einige Zeit her, wo ich den Blog entdeckt habe, aber die Gedanken und Erkenntnisse vernetzen sich. Es gibt so tolle Blogger und Bloggerinnen, von denen ich immer wieder tolles lese, das ist eine wahre Freude. Memo an mich: Nächste Woche auf meiner Discovery Challenge wieder Blogs erkunden!

Diese Rückblicke und Wochengedanken sind eine hervorragende Chance für mich, meine Reise und Entwicklung nachzuvollziehen. Solltest du vielleicht auch mal versuchen 😉 Ein tolles Zitat, was mich seit geraumer Zeit begleitet:

Es ist schon alles geschrieben worden, aber nicht von dir!

Wer war das nochmal? Viele große DenkerINNEN haben das schon in die schönsten Sätze gekleidet, die Bedeutung, die dahinter steckt. Und es ist wahr. Jeder empfindet anders, jeder hat seinen eigenen Stil. Diese Wochengedanken waren etwas Grundlegendes. Etwas, auf das sich unser Leben im Großen und Ganzen aufbaut. Diese Gedanken kann man jeden Tag neu denken, oder jede Woche oder 2 Wochen, einmal im Monat, vierteljährlich, halbjährlich und fürs Jahr und sie werden nie ihren Zweck und Sinn verlieren.

Diese Woche habe ich auch noch einen Beitrag für Gedanken(k)reise mit dem Thema Gerechtigkeit geschrieben. Also was sich da manche Menschen einbilden?! Das kommt mir vor, als ob sie wirklich davon ausgehen, dass wir alle verblödet sind. Wie geschrieben: Das Streben nach Gerechtigkeit! Pfft!!!!! Auch ein neues Projekt, wie jedes Jahr, ist meine Leseliste für 2017. Rezensionen können etwas tolles sein, aber ich finde, dass es auch schön ist, wenn man weitergeht und berichtet, was man aus dem Buch mitgenommen hat. Das verleitet mich mehr dazu, ein Buch zu lesen, als wenn ich darüber lese, wie der Artikelschreiber der Schreibstil gefunden hat. Außerdem kann ich die Geschichte im Klappentext nachlesen und brauche nicht unzählige trockene Berichte darüber. Die Meinung interessiert mich doch viel mehr. Das Einzigartige, Individuelle, die Gedanken des Lesers oder der Leserin! Weibliche und männliche Ansichten unterscheiden sich da manchmal stark 😉

Abhaken

Ich bin meiner Erkenntnis über meinen Platz in der Welt einem Stück näher gekommen. Also Wochenziel erreicht! Check.

Jetzt halte ich mein Ruder langsam aus dem Strudel raus und habe das Gefühl, mehr auf meinen Weg zu kommen und vom Fleck weg, auf dem ich die ganze Zeit im Kreis gelaufen bin. Das ist doch schon mal was. Check.

Meine Tagesstruktur läuft. Mal schaffe ich alles, mal nicht alles, aber es geht ja darum, dranzubleiben, sich jeden Tag neu zu erfahren und da mache ich, CHECK!

Was ich mir diese Woche vorgenommen hatte, habe ich zu 82% erreicht. Das ist GUT. Check.

 


Drei Dinge, für die ich diese Woche dankbar bin

Ich bin dankbar, dass meine Familie gesund ist. Das ist schön. Gesund erhalten und weiter verbessern. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich machen darf, für die Chancen, die ich erhalte und nutzen kann. Danke für den tollen Muttertag, den wir mit leckeren Kuchen gefeiert haben. Ich bin dankbar dafür, dass ich das bekomme, was ich brauche, auch wenn es nicht immer das ist, was ich will, aber das ist absolut in Ordnung. Denn nicht immer ist das, was ich will, gut für mich und andere. Ich will ja keinem Schaden zufügen und das immense Geflecht der Wirklichkeit ist zu komplex, als das ich es verstehen könnte. Was geschehen muss, geschieht und wir können nur hoffen, dass es glimpflich vonstatten geht. DANKE! Danke dafür, dass es so passiert ist. Danke, dass ich nur soviel tragen muss, wie ich tragen kann. Das waren fünf!

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Manats-Challenge Mai: Wachsen

Wenn du deine Wichtigkeit erkennst, verlierst du sie in diesem Augenblick. Wachsen ist mein Ziel dieses Monats April. Dies gebührt dem Frühling. Wir sind im Dunkel geboren. Das Samenkorn strebt nach dem Licht und setzt seine ganze Energie darin zu wachsen. Gegen alle Widrigkeiten. Ich möchte lernen mich zu schützen, ohne mich zu verschließen. Ich möchte mich öffnen, meine Wahrheit suchen und erkennen, ohne auf Irrwegen zu wandern. Wir töten Zeit nur zu gerne. Aber wir glauben, Zeit zu verdrängen, wenn wir uns Dinge erlauben, die uns gut tun. Was für ein verquertes Weltbild! Wir vertrauen niemanden mehr, noch nicht mal uns selbst. Es ist wie bei dem Nachbarn, der dir erzählt, wie du deinen Garten zu pflegen hast. Eines Tages, wenn du nach seinen Maximen lebst, erkennst du deinen Garten nicht mehr, obwohl du ihn erschaffen hast. Aber es ist nicht mehr dein Garten, sondern der Garten deines Nachbarn nach seinen Vorstellungen. Dabei hattest du alle Möglichkeiten, hast sie aber nicht genutzt.

Was tust du dann? Aufgeben und so weiter machen oder es zu deinen Garten machen? Ich setze jetzt alles auf den Prüfstand. Welche Gedanken meine sind, welche Gefühle zu mir gehören, meine Identifikation mit meinem Körper und meinem Geist. Ich übernehme Verantwortung für meine guten und schlechten Absichten, Taten, Gedanken, Emotionen und auch dafür, dass ich andere angenommen habe, um zu erkennen, wer ich bin und dies zu meinem Ding zu verwandeln. Denn das kann nur in Liebe passieren. Liebe ist leben. Ich werde jetzt darauf zu arbeiten, dass ich mein Leben lebe und nicht das eines anderen oder was andere sich für mich wünschen. Ich bin darauf vorbereitet, dass dies Schmerzen hervorruft, aber ohne sie geht es nicht und ich wäre nur halb so real. Es ist wie bei Ying und Yang. Der Samenkorn des einen, steckt im anderen drin. Gute Absichten können sogar noch mehr zerstören, da sie in einer Illusion und Verwirrung eingehüllt sind, die nur schwer erkennbar sind. Die Welt ist das, was du daraus machst. Lerne zu unterscheiden… Die Welt findet im menschlichen Verstand seine Lösung, wenn diese mit dem Herzen denkt.

Es ist für mich immer noch einiges schleierhaft, im Nebel gehüllt und ich habe noch viele Halbwahrheiten, die ihren Querverweis suchen, um sich zu einem Bild zusammen zu fügen. Angemessenes Tempo 😉 Das Wissen, was wir meinen zu haben, sind subjektiv erfahrene Meinungen, die durch Praktiker bestätigt wurden, damit sie ihre Allgemeingültigkeit erfahren können, aber es muss nicht das Ende des Weges sein. Es ist eben wie so vieles anderes eine Illusion, die wir aufrecht erhalten, um etwas fassbar bekanntes zu haben, mit der wir die Welt definieren können. Vor unbekannten verspüren wir Angst, anstatt Vertrauen. Angst soll schützen vor Gefahren, so wie unser Verstand uns schützt. Die Welt wird subjektiv erfahren. Wir erfahren die Welt aus unserem Inneren durch Wahrnehmungskanäle. Alles passiert in uns. Wir aber denken, dass alles im außen passiert. Deswegen suchen wir auch im außen, weil wir denken, dass wir uns dort finden. Verrückt oder? Das wurde uns beigebracht. Hoffen wir nicht, dass wir, wenn wir erwachsen werden alles zu vergessen, was uns beigebracht wurde, um unsere eigene Wahrheit zu erkennen?

Also WACHSEN, was auch immer das heißt… Das werde ich wohl erfahren, was es für mich bedeutet, mich um meinen Garten zu kümmern.


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Rückblicke 2017