Abnehmen mitohne Sport

Abnehmen ohne Sport! Das habe ich gerade in einer Werbung gelesen und mir kommen gleich die Vorurteile hoch. Alle Krankheiten haben eine Geschichte, die voran gegangen ist. Sie erzählen eine Geschichte. Übergewicht kann wie Depressionen eine Nebenerscheinung sein oder alleine stehen. Nun ja, man kann es immer von zwei Seiten sehen. Bei manchen Menschen ist es bedingt durch Medikamente als Nebenwirkung, weil sie sich einfach nicht mehr durch  Einschränkungen im Skelett oder den Muskeln bewegen können oder anderen unverschuldeten Einflüssen. Menschen, die wirklich nichts dafür können, da finde ich es eine super Sache, da Übergewicht eine erhebliche Belastung für Körper und Geist darstellt. Auf dieser Seite der Medaille gibt es auch Menschen, die einfach nicht zunehmen können, wo Muskeln und Knochen sich abbauen. Übergewicht wird so hervorgehoben, da es der Mehrheit des Extrems entspricht.

Welche Gefahr ich aber dabei sehe, ist die andere Seite. Menschen, die sich durch Disziplinlosigkeit, Völlerei und Faulheit, Erziehung, durch absolutes Gehenlassen und Selbstzerstörung Essen maßlos reinstopfen oder verzehren, um die Schmerzen, ob körperlich oder mental, runterzuwürgen und unter Bergen von Essen zu vergraben. Es ist wie beim Geld: Wir suchen Lust und Glück, aber da es dort nicht zu finden ist, ist es eine endlose Suche und wir finden kein Ende. Das frustriert und schürt diese Teufelsspirale noch mehr. Wir sehnen uns nach diesem kurzen Moment der Erleichterung, der Betäubung. Genauso ist es bei allen möglichen Suchten. Wir sehnen uns nach diesem einen Gefühl, wo alles leicht, betäubt und leer erscheint. Es gibt wenige Dinge, die wirklich körperlich abhängig machen, wir werden meistens nur abhängig von diesem einem sehnsuchtsvollen Gefühl. Und obwohl wir wissen, dass anderes Handeln viel mehr Erleichterung verschaffen könnte, wenn wir es einfach nur tun, halten wir dennoch krampfartig an der einen Illusion fest, weil wir es kennen.

Na klar leben wir in einer Zeit des chronischen Bewegungsmangels und der Körper und Geist rächt sich dafür. Verwahrlosung, Vernachlässigung, Verkümmerung,Naturkatastrophen… Informationsflut. Aber dass das auch noch unterstützt wird, weil die Leute die Körpersprache nicht beherrschen und missverstehen, was ihr Körper eigentlich sagen will, das ist mir zu hoch. Ja klar, ab einem bestimmten Alter ist das schwierig mit dem Abnehmen, der Körper nimmt einfach zu, wenn wir den Lebenstil beibehalten und wenn wir dann weniger essen, wird es auch nicht besser, aber das ist die Information, die wir unserem Körper jahrelang gegeben haben und wir müssen von unserem Körper lernen, uns auch darauf einzustellen. Wir versuchen Diäten, die natürlich nicht so funktionieren, wie wir es wollen, suchen nach dem Lustgefühl, fallen aber in die Frustration und gehen weiter auf wie eine Hefenudel. Wir sind keine photogeshopten Models meine Güte. Der Bewegungsmangel und die Misshandlung unseres Körpers und Geistes rächt sich halt eines Tages. Das kam natürlich aus dem Nichts, komplett neue Körperordnung, die wir gar nicht erwartet hätten ?!

Bei der 50 Jahre Marke kommen dann die ganzen kleineren und größeren Wehwehchen, wo der Körper dir zeigt, dass er auch noch da ist und er auch Power hat, dich ruhig zu stellen und das auch noch macht. Eine weitere körperlich-mentale Umstellung, die du zu meistern hast. Das ist nicht die einzige Marke im Leben. Wir erleben mehrere solche Umstellungen. Was machst du damit, mit der Aufgabe, die dir gestellt wird? Das Video ist ein kleiner Wink 😉

Reden oder schweigen?

Meinungsfreiheit ist zwar in unseren Gesetzen verankert, aber WENN man alleine in Deutschland jeden einzelnen Menschen befragen würde, was er zum Staat Deutschland denkt, würden bestimmt so einigen Personen die Augen aufgehen. Es gibt Menschen, die sich nur für sich selbst interessieren, da sie keine Zeit haben, sich über andere Dinge Gedanken zu machen. Manche haben vielleicht nicht den Wissensstand. Andere wiederum sind sprachlos oder haben sogar erstaunliches zu berichten. Aber wen interessiert diese Meinung? Uns alle! Aber wie werden sie gehört? Wieso sagen die meisten Menschen ihre Meinung nicht? Haben Sie Angst, sind einige einfach nur ignorant oder wissen die Meisten nicht, wie sie ihre Meinung mitteilen können?

Es ist natürlich bei dieser Masse an Menschen schwierig, Informationen zu koordinieren, zu sammeln und auszuwerten. Aber zum Glück gibt es Medien. Wieso nutzen die Medien nicht einmal ihre „Macht“? Es müsste doch eine Möglichkeit geben, die Meinungen und Gedanken zu zentrieren. Hat sich darüber noch keiner Gedanken gemacht?

Was mich an der Geschichte fasziniert ist, dass man Entwicklungen nachvollziehen kann, wie es zu dem heutigen Stand gekommen ist. Wieso sind die Dinge heute so, wie sie sind? Daraus kann man bereits ahnen, wie es weitergehen könnte. Zumindest hätte man eine Startposition. Der Nachteil ist nur: Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben.

Das erinnert mich an eine kleine Geschichte, der Autor ist unbekannt, aber es ist etwas Wahres dran:

Story of somebody, anybody,everybody, nobody

This is a little story about four people named Everybody, Somebody, Anybody, and Nobody. // Dies ist eine kleine Geschichte über Jederman, Jemanden, Irgendjemand und Keinen.

There was an important job to be done and Everybody was sure that Somebody would do it. // Es gab einen wichtigen Job zu erledigen und Jedermann war sicher, dass Jemand das machen würde.

Anybody could have done it, but Nobody did it.// Irgendjemand hätte es tun können, aber Keiner tat es.

Somebody got angry about that because it was Everybody’s job. // Jemand wurde sauer darüber, weil Jedermanns Job war.

Everybody thought that Anybody could do it, but Nobody realized that Everybody wouldn’t do it. // Jedermann dachte, dass es Irgendjemand machen konnte, aber Keiner realizierte, dass Jederman es nicht tun würde.

It ended up that Everybody blamed Somebody when Nobody did what Anybody could have done. // Es endete damit, dass Jedermann Irgendjemand die Schuld gab, wobei Keiner tat, was Irgendjemand hätte tun können.

Herz über Kopf?

Die Menschen, ob man das wirklich allgemein betrachten kann, sei dahin gestellt, haben eine ganze Zeit lang nach ihrem Herzen gelebt. Als sie bemerkten, dass es falsch war, entdeckten sie, dass man auch rein nach dem Verstand leben konnte. Ein Beispiel aus der Volkswirtschaftslehre: In der Volkswirtschaftslehre werden Modelle von der Realität erstellt, die einzelne Aspekte in Betracht ziehen. Das ist so, als ob man ein Spielzeugauto als Modell von einem richtigen Auto nimmt. Es hat gewisse Ähnlichkeiten, aber mit einem Spielzeugauto kann man z.B. keine Personen befördern. Dies ist ein Teil der Wirklichkeit. Komischerweise versucht man aus dem Modell auf die Wirklichkeit zu schließen und übernimmt diesen Maßstab teilweise 1:1.

Das ist doch logischerweise lebensfremd. Wenn man nur mit dem Herzen denkt, lässt man den Verstand außer Acht. Der Verstand meldet sich, wenn etwas nicht in seinem Kram passt. Es ist doch dann, behaupte ich, falsch, wenn man dem Verstand, als Herz verweigert, mitzubestimmen. Anders herum wäre es genauso. Das verursacht bei einem Menschen Bauchschmerzen, Kopfschmerzen im seelischem und körperlichen Sinne. Sinnvoll wäre es doch, eine Balance zu finden, mit dem Herz und Verstand leben können. Ein Extrem ist nicht gut, man sollte das Gleichgewicht halten.

Wenn dies bei einem Individuum zutrifft und wir gelernt haben, dass viele Individuen in einem Land sich der Gesellschaft ergeben, sollte dies nicht auch logischerweise von Prinzip her auf einen abstrakten Staat zutreffen. Der Staat denkt rein mit dem Verstand und lebt von Modellen. Natürlich sind die Institutionen auch von Menschen beeinflusst, aber diese müssen doch nach Paragraphen handeln. Paragraphen sind Richtlinien, Vorschriften und Normen, die dem Menschen dienen sollen. Das heißt, sie können mit Argumenten und Auslegungen gedehnt werden. Wieso stellen wir uns unter dem Pantoffel des Gesetzes, wenn das Gesetz eigentlich für das Zusammenleben und der Sicherheit erschaffen wurde, also FÜR den Menschen? Das Gesetz sollte dem Menschen dienen.

Eine Bevölkerung von über 81 Millionen Deutschen kann man natürlich nicht wie ein Dorf regieren. Großstädte sind nun mal anonym und es wird immer komplizierter, je größer die Bevölkerung wird. Man kann es auch nicht mit damaligen Zeiten vergleichen, wo es noch nicht so viele Menschen und Autos auf der Welt gab. Aber kann man nicht aus der Geschichte Parallelen und Schlussfolgerungen ziehen, aus seinen Fehlern lernen, seine Wurzeln sich eingestehen und endlich mal realistisch, lebensnah und wahrheitsgetreu werden?

Gedankenanstoß-Pusher

WIE kann man sich als Staatsoberhaupt, und damit meine ich allgemein die Personen im Amt auf der Welt, mit dem Hintergrundwissen unserer Geschichte bitte mit einem anderen Staat vergleichen, der eine völlig andere Geschichte und Mentalität hat? Verstrickt man sich nicht in Widersprüche und in eine Unglaubwürdigkeit? Was für Gedanken machen sich solche Menschen, haben sie kein Einfühlungsvermögen? Das ist ein sehr schwieriges Thema. Man sollte sich mit den Migranten beschäftigen ist die allgemeine Meinung und was ist mit den anderen, die keine Migranten sind? Die lässt man im Regen stehen oder was? Wo ist da die soziale Gerechtigkeit bitte? Fangen wir einfach mal an irgendeinem Punkt an, wird schon der Richtige sein? Vielleicht kann man mit Zynismus die grausame Realität ins Lächerliche ziehen, aber das Unglaubliche ist nicht zum Lachen. Es ist tod ernst. Die Leute meinen das wohl wirklich so, wie sie es sagen. Ich schüttel da nur den Kopf.

Altersheime arbeiten nach Schemata F, Familien werden nur noch auf ihren Zweck reduziert, Arbeit wird entwertet und und und.

Ein solch einseitiges Denken ist beschämend, wenn es wirklich so ist. Deswegen hasse ich es, wenn man nur vom Punkt erzählt, ohne den Satz zu schreiben. Der Hintergrund einer Geschichte ist doch wichtig, um zu verstehen, wie der Weg dorthin war. Aber wer weiß, ob da nicht noch mehr dahinter steckt. Der Mensch ist keine Maschine (Werbespot von Julietta (Auto-Spot): Ohne Herz wären wir nur Maschinen.). Der Mensch besteht aus seinem Herzen, seinem Verstand und seinem Bauchgefühl/Körper. Er will als Ganzes wahrgenommen werden. Sind die Menschen in den Augen der Bürokratie nur eine Nummer, eine Körperhülle, die ihr Geld und ihre Arbeitskraft für den Staat opfern darf? Ich hoffe es nicht. Vielleicht will ich die Antwort gar nicht wissen.

Wenn man eingesteht, wie die Realität ist, ohne sie schön zu reden, gibt es vielleicht noch Hoffnung? Muss man das Rad immer wieder neu erfinden, um die gleichen Fehler solange zu begehen, bis man eines Tages daraus lernt? Ist es besser Pessimist, Optimist oder wahrer Optimist zu sein?Sind wir bereit?