Wochenrückblick: KW 20 -2017

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Diese Woche ist mir wieder klar und deutlich geworden, wie sehr wir doch fremdbestimmt sind. Die Themen waren Verschwendung, Missgeschicke, Schicksal, alles hat seine und braucht seine Zeit. Wenn wir dann noch im bewussten Zustand auf Autopiloten laufen,ja dann ist es gleich ganz aus. Aufrichtigkeit gegenüber mir selbst ist eine schwierige Angelegenheit, denn nur zu gerne belügen wir uns selbst und nehmen die Dinge nicht so ernst, wie wir es vielleicht sollten. Wir töten unsere Zeit und jagen ihr dann hinterher. Zeit kann man mit nichts auf der Welt kaufen. Vorallem Lebenszeit nicht. Wenn ich nur bis zu 5% im Bewusstsein sein kann und dort die Entscheidungsgewalt haben, möchte ich doch bitte soviel wie möglich davon haben, oder?  Leere bedeutet wohl, nicht im gestern und morgen zu leben, sich nicht zu sorgen und unnötige Gedankenmühlen durchzugehen. Wir werden immer nur im JETZT leben können. Der Moment ist ewig.

Ich kann mir die Luxusprobleme nicht leisten, mir über irgendetwas sinnloses Gedanken zu machen, mir über gescheiterte Kommunikation, das Hirn weichzuspülen oder sonst irgendwas sinnfreies. Ich habe ein Leben, ein Leben zu führen, Leben zu berühren, vieles zu geben und im Überfluss zu erhalten. Mein Leben ist reich, auch wenn ich kein Millionär bin. Es ist wohl eine Einstellungssache. Ich gedeihe und wachse, mache Fehler, werde ein paar Schritte zurück geworfen, all das gehört dazu. Wenn ich etwas ernst nehme, erhöre ich automatisch meine Aufmerksamkeit, werde achtsamer. Ich will mich nicht mehr unter Druck setzen und irgendwas erzwingen, meine Zeit beschleunigen und mir mein Leben wegnehmen. Ich nehme mir jetzt Zeit für die Dinge und Menschen, die mir wichtig sind und für mich.

Die letzten Jahre habe ich es immer als Pflicht angesehen, anderen zu geben, geben, geben. Aber jetzt sage ich: ICH möchte Zeit mit dir verbringen. Nicht, ach ich muss noch Zeit mit dir verbringen, damit ich meine Pflichten erfülle. Es ist ein Bedürfnis geworden. Ich möchte meine Zeit geben, schenken, weil sie wertvoll ist und ich dann Dinge tun kann, um meine Liebe zu zeigen. Familienzeit. Freundezeit, ICHzeit, Zeit für die Arbeit und wenn ich da bin, bin ich ganz dort, nicht mit den Gedanken woanders. Da sein, sein, ganz einfach. Meine letzte Entscheidung fällt in dem Moment, wo es passiert. Auch wenn andere vielleicht anders als erwartet reagieren oder böse mit mir sind und ich das nicht richtig verstehe, sie ihre Meinung geändert haben, ich weiß nicht, was vorher bei ihnen passiert ist. Ich bleibe bei mir und bin nicht mehr so egoistisch und suche mich in den anderen. Ich bin bei mir und ich bin ein harmonischer Mensch in meiner Mitte. Wenn es nötig ist, auch mal seeehr höflich und bestimmt, aber selten laut.  Also alles cool 😉

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Was immer mir zusteht, kommt zu mir

Viele glauben an Schicksal, aber sind nicht wir selbst unseres Schicksals und Glückes Schmied? Der Autor unseres Lebens? Wir sind Wesen, die einen freien Willen haben und selbst bestimmen können, wozu wir uns entscheiden. Was uns passiert, darüber haben wir keine Gewalt, nur können wir die Bahn etwas lenken. Alles, was in unserem Unterbewusstsein passiert, nehmen wir gar nicht wahr. Dazu fehlt uns die Kapazität in Bewusstsein. Hierfür haben wir natürliche Filter, um unwichtige Dinge herauszufiltern, aber ein Teil bleibt trotzdem haften und überschwemmt uns. Alles, was in der Wirklichkeit passiert, können wir bewusst gar nicht wahrnehmen und verarbeiten.Stell dir mal vor, du müsstest wirklich alles verarbeiten? Was alleine unser Körper in einer Sekunde vorllbringt ist der Wahnsinn. Da kann kein PC mithalten. Wenn man sich mit Bestimmung und Schicksal auseinander setzt, kommt man oft zu dem Ausdruck, alles steckt bereits in uns. Wir haben alles bereits, was für für unser jetziges Leben brauchen, um unseren Weg zu gehen und alles, was wir für unseren weiteren Weg brauchen, kommt zu uns. Es gibt keine Zufälle. Aber wir sind freie Wesen und können uns gegen die Bestimmung entscheiden.

Andererseits vertreten auch viele Menschen den Glauben, dass alles willkürlich und zufällig ist. Die Menschheit und die Evolution sind nur viele Zufälle, die sich aneinander gereiht haben, ein Experiment der Natur. Zufällig. Nicht vorher bestimmt. Alles sinnfrei und durcheinander gewürfelt. Wir machen einfach nur, vegetieren vor uns hin und erfüllen unseren Zweck auf die unnatürlichste Weise, die es geben kann. Die Menschen sind allein. Wir sind ein Zufall im Universum und unsere eigenen Götter. Liebe ist nur eine chemische Reaktion in deren Augen und Toleranz eine Erfindung des Verstands. Ist das nicht bedauernswert auf der einen Seite? So leer, kalt und eintönig. Religion ist bloß ein Betriebssystem, um die Menschen zu kontrollieren und Moral Regeln für das Zusammenleben, damit wir uns nicht die Köppe einschlagen. Kreativität ist eine elektromagnetische Entladung von Gedächtnismüll. Stell dir vor, dass manche Menschen wirklich so denken? Uuuhhh, grausig!

Ich aber glaube, dass es eine Mischung aus beiden Glaubensrichtungen ist. Das Leben ist sinnlos, bis wir dem einen Sinn geben. Religionen und Moral sind Machtinstrumente, na klar. Aber die Anwendung macht den Unterschied. Wir bekommen nicht alles was wir wollen. Sonst hätten wir zuviel Bequemlichkeit und keinen Anreiz mehr, uns zu verbessern. Wenn wir etwas brauchen, arbeiten wir daran, dass es seinen Weg zu uns findet, durch Gedanken oder durch handeln.  Wir können entscheiden, aber aktiv im Bewusstsein nur bis zu 5 %. Also sind wir größtenteils fremdbestimmt und können nur daran arbeiten, soviel wie möglich aktiv zu gestalten. Die Realität ist ein kompliziertes Geflecht. Wir sind alle auf irgendeine Art und Weise miteinander verbunden. Energetisch, räumlich, zeitlich. Wenn wir jemanden zu lächeln, vielleicht haben wir damit seine Laufbahn verändert und er entscheidet dann ganz anders, als wenn wir es nicht getan hätten. Wir könnten nie die Dimension erfassen, was wir für eine Macht haben und wie viel Einfluss wir auf die umliegende Realität haben. Aber ist das wirklich notwendig, das zu wissen?

Ich glaube daran, dass alles was wir brauchen, den Weg zu uns findet…