Jubiläumsmonat Juli 2018

Vielen herzlichen Dank zu 2 Jahren Herzeugs!

Vielen, vielen Dank an euch liebe Leser und alle, die hier bei Herzeugs kommentieren, vorbeischwirren und an die unglaublich tollen Mitblogger!

Herzeugs ist in den letzten zwei Jahren gewachsen: Insgesamt 374 Artikel, 191 Kommentare und über 900 Likes. Seit 12. Juli 2016 lebt der Blog Herzeugs nun schon, mal mit mehr Artikeln und mal mit Pausen. Toll, dass ihr so geduldig seit ;-). Ich danke euch für jeden gutgemeinten Like, jedem aufbauenden Kommentar und fürs vorbeischauen :-). All die Jahre waren die Blogs, die ich schrieb und besucht habe, für mich eine Zuflucht, Trost und Freude. Wie wäre es mal wieder mit ein paar Blogparaden? Auf jeden Fall hat es mir eine Menge Spaß gemacht und es geht für mich jetzt in die zweite Runde. Für den Jubiläumsmonat habe ich alle Artikel der vergangenen Jahre online gestellt unter der Kategorie „Blog History„.

Natürlich habe ich von euch viel gelernt, mitgelacht und mitgelitten… Herauskristallisiert hat sich nun mein Herzenswunsch: Ein Anti-Depri Blog. In den meisten Blogs geht es um das, was uns bewegt, uns nachdenklich macht, motiviert und uns verbindet. Gerade deswegen glaube ich fest daran, dass wir das Rad nicht immer wieder neu erfinden müssen. Zusammenhalt, gemeinsam etwas bewegen, teilen, honorieren und wertschätzen, das, was das Herz begehrt, genau diese Dinge sind wichtiger denn je geworden. Mit Depri ist Depression gemeint, eine Verniedlichung für eine ernstzunehmende Krankheit, die bis zum Jahre 2030 Todesursache Nummer Eins werden wird. Die Welt ist im Wandel und wir mittendrin.

Herzeugs: Der Anti-Depri Blog

Gegen Depressionen gemeinsam anzukämpfen ist das Ziel! Weil sich die Depri auch von Angst & Einsamkeit ernährt… Aber mit Kämpfen ist gemeint, seinen Sinn wieder zu finden, Ziele zu setzen, sich zu motivieren, ein aktives ausgewogenes Leben zu führen, sein bestes zu geben, sozial und glücklich zu sein. Depression ist immernoch unterschätzt, stigmatisiert und es bedarf Aufklärung, sowohl für Betroffene, Angehörige und alle Anderen. Wir brauchen Unterstützung, Offenheit und Ehrlichkeit. Wir benötigen neue Perspektiven und müssen neue Wege schaffen. Keiner kann einen Arzt oder Therapeuten oder Medikamente ersetzen, genauso wenig aber Familie und Freunde. Was aber fehlt ist Verständnis und Einfühlungsvermögen, weil man es nicht nachvollziehen kann, wie es einem mit Depression geht, wenn man es nicht selbst durchgemacht hat. Jeder Mensch durchlebt mindestens eine Depression in seinem Leben (->Burnout als Erschöpfunsdepression); manche mehrmals im Leben und einige ihr lebenslang.

Dieser Blog kann keine professionelle Hilfe ersetzen, aber euren Blickwinkel vielleicht ändern, einen Ruck geben oder/und euch helfen, die Perspektive zu wechseln. All die Unterstützung hilft aber nichts, wenn du es nicht willst. Nur du selbst kannst dich (mit Unterstützung) heilen. Vergiss das nicht!

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Wochenrückblick KW 19 – 2017

Wochenrückblick: KW 18 – 2017 – Wochengedanken: KW 19 – 2017Wochenrückblick KW 19 Wochengedanken KW 20Wochenrückblick KW 20 Wochengedanken KW 21


 

Diese Woche war ganz schön aufreibend und erhellend. Wieder ein Stück gewachsen, neues kennengelernt und gelebt. Meinem Blick diesem Themen wie Wachstum, Konfrontation, Entwicklung, Gefühlsregulation und Innenschau zu widmen, das war an der Zeit. Seine Aufmerksamkeit in regelmäßigen Abständen hierhin zu lenken, ist für mich zumindest sehr wichtig. Es ist wie der Prüfstand, ob die Situation noch gut ist oder verbessert werden kann. MACH DEIN DING! Das habe ich von dem Blogger von Anti-Uni gelernt, oder er hat mich eher wieder daran erinnert, was das heißt. Ist zwar schon einige Zeit her, wo ich den Blog entdeckt habe, aber die Gedanken und Erkenntnisse vernetzen sich. Es gibt so tolle Blogger und Bloggerinnen, von denen ich immer wieder tolles lese, das ist eine wahre Freude. Memo an mich: Nächste Woche auf meiner Discovery Challenge wieder Blogs erkunden!

Diese Rückblicke und Wochengedanken sind eine hervorragende Chance für mich, meine Reise und Entwicklung nachzuvollziehen. Solltest du vielleicht auch mal versuchen 😉 Ein tolles Zitat, was mich seit geraumer Zeit begleitet:

Es ist schon alles geschrieben worden, aber nicht von dir!

Wer war das nochmal? Viele große DenkerINNEN haben das schon in die schönsten Sätze gekleidet, die Bedeutung, die dahinter steckt. Und es ist wahr. Jeder empfindet anders, jeder hat seinen eigenen Stil. Diese Wochengedanken waren etwas Grundlegendes. Etwas, auf das sich unser Leben im Großen und Ganzen aufbaut. Diese Gedanken kann man jeden Tag neu denken, oder jede Woche oder 2 Wochen, einmal im Monat, vierteljährlich, halbjährlich und fürs Jahr und sie werden nie ihren Zweck und Sinn verlieren.

Diese Woche habe ich auch noch einen Beitrag für Gedanken(k)reise mit dem Thema Gerechtigkeit geschrieben. Also was sich da manche Menschen einbilden?! Das kommt mir vor, als ob sie wirklich davon ausgehen, dass wir alle verblödet sind. Wie geschrieben: Das Streben nach Gerechtigkeit! Pfft!!!!! Auch ein neues Projekt, wie jedes Jahr, ist meine Leseliste für 2017. Rezensionen können etwas tolles sein, aber ich finde, dass es auch schön ist, wenn man weitergeht und berichtet, was man aus dem Buch mitgenommen hat. Das verleitet mich mehr dazu, ein Buch zu lesen, als wenn ich darüber lese, wie der Artikelschreiber der Schreibstil gefunden hat. Außerdem kann ich die Geschichte im Klappentext nachlesen und brauche nicht unzählige trockene Berichte darüber. Die Meinung interessiert mich doch viel mehr. Das Einzigartige, Individuelle, die Gedanken des Lesers oder der Leserin! Weibliche und männliche Ansichten unterscheiden sich da manchmal stark 😉

Abhaken

Ich bin meiner Erkenntnis über meinen Platz in der Welt einem Stück näher gekommen. Also Wochenziel erreicht! Check.

Jetzt halte ich mein Ruder langsam aus dem Strudel raus und habe das Gefühl, mehr auf meinen Weg zu kommen und vom Fleck weg, auf dem ich die ganze Zeit im Kreis gelaufen bin. Das ist doch schon mal was. Check.

Meine Tagesstruktur läuft. Mal schaffe ich alles, mal nicht alles, aber es geht ja darum, dranzubleiben, sich jeden Tag neu zu erfahren und da mache ich, CHECK!

Was ich mir diese Woche vorgenommen hatte, habe ich zu 82% erreicht. Das ist GUT. Check.

 


Drei Dinge, für die ich diese Woche dankbar bin

Ich bin dankbar, dass meine Familie gesund ist. Das ist schön. Gesund erhalten und weiter verbessern. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich machen darf, für die Chancen, die ich erhalte und nutzen kann. Danke für den tollen Muttertag, den wir mit leckeren Kuchen gefeiert haben. Ich bin dankbar dafür, dass ich das bekomme, was ich brauche, auch wenn es nicht immer das ist, was ich will, aber das ist absolut in Ordnung. Denn nicht immer ist das, was ich will, gut für mich und andere. Ich will ja keinem Schaden zufügen und das immense Geflecht der Wirklichkeit ist zu komplex, als das ich es verstehen könnte. Was geschehen muss, geschieht und wir können nur hoffen, dass es glimpflich vonstatten geht. DANKE! Danke dafür, dass es so passiert ist. Danke, dass ich nur soviel tragen muss, wie ich tragen kann. Das waren fünf!