Wochengedanken in Janaur 3 – 2018: Das goldene Herz

Willkommen 2018!

Die ersten zwei Wochen habe ich mich ausgeklinkt und die letzten Monate auf mich wirken lassen. Mir ist der wunderschöne Brauch in China eingefallen. Wenn eine Vase einen Sprung hat, vergoldet man den Riss, weil es etwas Kostbares und ganz besonders ist. Man schätzt diesen Riss, denn es erzählt eine Geschichte. So ist es doch auch mit den Kern unseres Herzens. Früher habe ich schlechte Erinnerungen verteufelt, weil ich nur Schmerz wahrnahm. Aber mittlerweile sehe ich es als Geschenk, den ohne Trauer, kann man die Freude nicht wirklich leben. Ohne Schmerz, kann man die Liebe nicht wahrlich empfinden. Ohne all die Erlebnisse und Situationen der Vergangenheit, gut oder schlecht, hätten wir nicht die Entscheidungen getroffen und wären nicht, der Mensch, der wir heute sind. Wir verstricken uns zuerst in Illusionen, um dann daraus gestärkt herauszukommen, uns zu entwickeln und zu wachsen. Teil etwas größeres zu sein und unser künstlich aufgeplustertes Ego zu bändigen.

Stell die nur all die goldenen Adern auf deinem Herzen vor, wenn du endlich erkennst, dass alles miteinander verbunden ist, vernetzt sind und zusammengehören. Wunderbar nicht? Im Moment bin ich gerade beschäftigt, mich neu zu orientieren, neu zu besinnen, inne zu halten, altes zu überdenken und neues aufzunehmen, zu lernen, um bereit zu werden. Das Ergebnis hängt von deiner Einstellung ab. Es gibt ein inneres Bedürfnis tief zu erleben, einzutauchen, im Strudel zu fließen, mit dem Wasser in der Luft. Es ist eine schöpferische Zeit. Leerschwanger. Die Fragen schwirren um mich herum und wollen erforscht werden. Ich bin auch schon gespannt, was sie mir diese Woche erzählen werden.

Wünsch euch eine schöne Woche 😉

Bienchen

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