Der Schleier

Immer wieder die selbe Leier,

mit diesem nebeligen Schleier.

Neue Pfade, alte Wege,

die ich mit jedem Schritt gehe.

~

Innerhalb geregelter Pfade,

ist es ungemütlich und fade.

Außerhalb der Gewohnheit dagegen

begegne ich mich auf den Wegen.

~

Ich bin fremd, eigenartig, unbeschwert und bunt.

Auf Messers Schneide tänzle ich im Untergrund.

Die verborgene Freiheit zum Greifen nahe,

wo ich das Leben bejahe.

~

Diese Freude, die ich mir verwehre,

bevor ich wieder zurück kehre.

Lange Jahre wanderte ich in der Nacht,

und jetzt zögernd bin ich erwacht.

~

Gut oder schlecht,

wenn ich das nur erwege…

Der Schleier lüftet sich nur träge.

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Hörst du mich?

Hörst du mich?

Hörst du mein Schreien?

Mein Flehen? Mein Beten? mein Herzenslied? Meine Stimme?

Der Klang meiner Hoffnung zur Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit?

Meine Verzweiflung, das Richtige zu tun?

Die fallenden Tropfen meines blutenden Herzens,

wie sie auf den Asphalt aufschlagen?

Der aus dem Schmerz empor steigende Drang zu leben?

Denn dafür bin ich hier.

Um zu leben, auch wenn es weh tut.