Die Entwöhnung und Umgewöhnung für werdende Nichtraucher

Die Macht der Gewohnheit bestimmt Körper, Geist und Seele. Es hilft nicht, nur da Rauchen aufzugeben. Die Angewohnheiten, die man mit dem Rauchen verbunden hat, führen einen immer wieder zurück zum Glimmstengel. Es gibt mehrere Wege zur Raucherentwöhnung. Zwei davon sind zum Beispiel: Man hört sofort auf oder man reduziert stark und hört dann auf. Sofort aufhören ist aber die bessere Variante, denn bei der Reduzierung besteht wieder die Gefahr des Jo-Jo-Effekts. Ein weiterer Unterschied ist, ob man sich das Rauchen abgewöhnen will oder muss. Die Ausgangsposition ist eine ganz andere. Die liebgewonnene Gewohnheit lässt man ungerne los. Man sollte sich der eigenen Position bewusst sein. Ein paar Gedanken dazu sollte man sich im Vorfeld unbedingt machen.

Ein kleines Ritual zum Abschied

Die letzte Zigarette sollte man mit Genuss rauchen und danach alles, was daran erinnert (Aschenbecher, Zigarettenpackung, etc.) verschwinden lassen oder wegschmeißen. Dieses kleine Abschiedsritual sollte man am Abend vor dem Schlafengehen vollziehen. Wenn man dies morgens macht, hat man den ganzen Tag noch den Geschmack der morgendlichen Zigarette im Mund, welches wieder zum Jo-Jo-Effekt beitragen kann. Zusätzlich sollte man auch die Angewohnheiten, die man mit dem Rauchen verbunden hat, umgewöhnen.

Umgewöhnung als Teil der mentalen Raucherentwöhnung

Man sollte positiv suggerierte Wörter benutzen, die einen nicht immer wieder an das Rauchen erinnern. Ebenso sollte man die Umgebung vermeiden, wo man mit Zigarettenqualm und ähnlichen in Berührung kommt. Manchmal hilft es, gelobt zu werden und Ratschläge zu erhalten oder anders herum gar nichts davon zu hören. Empfehlenswert ist es auch, sich mit Nichtrauchern zu treffen. Man kann zum Beispiel Kaffee durch Tee oder heiße Schokolade ersetzen. Die kurze Pause wäre für ein paar Entspannungsübungen oder ein Spaziergang geeignet.

Entspannung als Hilfsmittel

Kommt einmal das starke Verlangen, zu einer Zigarette zu greifen, einfach mit anderen Gedanken oder Handlungen ablenken oder tief entspannen. Für diejenigen, die dann zum Essen greifen, eine Warnung: Nicht das Nichtrauchen füllt die Speckröllchen. Hilfestellungen können zuckerfreie Kaugummis sein oder 5 kleinere Mahlzeiten am Tag, ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee extra trinken. Es kommt natürlich darauf an, welcher Typ Mensch man ist. Für jeden wirkt eine andere Strategie. Der Trick an der Sache ist herauszufinden, was wirkt. Eine Notfall-Liste ist für manchen auch eine Möglichkeit Schritt-für-Schritt alles abzuhaken. Ein neues Hobby ist ebenfalls denkbar, um einen Ausgleich zu finden. Dies muss nicht gleich etwas großes sein, dass Zeit und Geld raubt. Ein Buch zur Abwechslung reicht schon aus, um eine körperliche und geistige Anregung zu finden.

 

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Die Angaben sind ohne Gewähr. Es sind Hilfestellungen und Hinweise, die zur Information dienen.

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Rauchfrei werden – Motivation und Hilfsmittel

Als Raucher denkt man oft darüber nach, wie man eines Tages mit dieser lästigen Angewohnheit aufhören kann. Man muss sich so einiges gefallen lassen: Rauchfreie Lokale und Bahnhöfe, vergilbte Tapeten, geschädigte Gesundheit. Wenn man nicht gerade vor den Kindern raucht, bekommt man stattdessen ein „Igitt, du stinkst“ an den Kopf geworfen. Anders als bei Kindern sind penetrante Nichtraucher subtiler und rümpfen vielleicht nur die Nase oder verlassen den Raum. Selbst riecht man sich nicht und der Rauch ist oft auch noch Mittel zum Genuss. Was viele Raucher nicht erahnen: Rauchfrei sein ist eine einfache Entscheidung. Man muss den Willen haben, rauchfrei zu sein. Dies ist der erste Schritt. Selbstlügen bewirken nur einen Jo-Jo-Effekt. Rauchen ist eine Sucht und Angewohnheit, dies darf man nicht unterschätzen. Die Frage lautet also: Will ich rauchfrei sein? Wenn man sich entschieden hat, rauchfrei zu sein, gibt es einiges zu tun.

Die eigene Motivation finden

Die zweite Frage lautet: Was motiviert mich? Warum sollte man aufhören? Um ein Ziel zu erreichen, ist es ratsam, die dazu gehörige Belohnung im Auge zu behalten. Wenn man keinen Grund findet, ist es schwieriger das Ziel zu erreichen. Jeden treibt etwas anderes an. Sei es die 5 Euro, die man pro Packung spart; die Gesundheit die nicht mehr unter den Teer- und Nikotinlasten leidet, dass das Umfeld nicht mehr belästigt wird oder dass man sich die Zeit für das Rauchen und dem, was damit zu tun hat, spart. Rauchfrei werden hat dementsprechend mehrere schöne Nebeneffekte: man riecht mehr, schmeckt mehr, hat mehr Zeit für andere Dinge, kann besser durchatmen, ist durch die Sucht nicht mehr eingeschränkt und einiges mehr.

Es sei angemerkt, dass Rauchen für viele Krankheiten ein Verstärker oder sogar der Ursprung/ die Ursache ist. Im Großen und Ganzen resultieren drei entscheidende Faktoren aus allen Motivationen heraus: Gesundheit, Zeit und Geld. Weitere Fragen, die in diesem Zusammenhang stehen, sind zum Beispiel: Wie viele Zigaretten rauche ich am Tag? Habe ich bestimmte Angewohnheiten (Kaffee zur Zigarette)? Wann rauche ich am meisten? Kann ich es mir abgewöhnen oder muss ich mich auch umgewöhnen? Es gibt Menschen, die sich von sich aus motivieren können und andere, die äußerliche Motivationen benötigen.

Methoden und Hilfsmittel

Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Entwöhnung: Man schafft es aus eigenem Antrieb oder man benötigt Hilfsmittel. Einige Tipps zur kostenfreien Entwöhnung ohne Hilfsmittel werden weiter unten angegeben. Alternativ dazu gibt es folgende Helferlein, die ebenfalls unterstützend mitwirken können. Die Kosten muss man aber selbst übernehmen.

Alternative Methoden

Hypnose
Akkupunktur
Reiki

Meistens werden diese Methoden von Heilpraktikern angeboten. Bei einigen Heilpraktikern werden die Kosten teilweise auch von der Krankenkasse übernommen. Eine fachkundige Beratung ist dennoch unentbehrlich. Eine hohe Erfolgschance ist angegeben, aber man sollte sich durch Gespräche und Recherche seine eigene Meinung bilden.

Aus der Apotheke

Homöopathische Mittel
Nikotin-Pflaster – und Kaugummi

In der Apotheke sollte man nach einer fachkundigen Beratung fragen, da es viele verschiedene Möglichkeiten der Behandlung gibt. Man kann das Verlangen durch Pflaster und Kaugummis eindämmen, was aber zum Jo-Jo-Effekt führen kann. Es gibt beruhigende Mittel, um die Nervosität, die auftreten kann, entgegenzuwirken.Aber besser sind Atem- und Entspannungstechniken, Yoga oder Bewegung. Je nachdem welcher Typ man ist, sollte man seine Wahl treffen.

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Organisationen helfen

Jetzt möchte ich euch noch darauf aufmerksam machen, dass es auch einige tolle Seiten im Internet gibt, die du besuchen kannst

http://www.rauch-frei.org/

https://ecoach.tk.de/nichtrauchercoach

https://www.pro-rauchfrei.de/wir-helfen/raucherentwoehnung

 

Die Angaben sind ohne Gewähr. Es sind Hilfestellungen und Hinweise, die zur Information dienen.