Entfalte dich!

Irgendwie hat es dieser Blog geschafft, dass ich daraus eine Art Tagebuch gemacht habe. Wir schreiben, um uns mitzuteilen. Das ist auch der Sinn von Kommentieren, denke ich. Wir wollen gehört werden. Gleichgesinnte finden. Manchmal ist es auch einfach nur eine Therapie gegen den Grübelzwang. Tagebuch schreiben kann viele Vorteile bringen. Es kommt natürlich darauf an, was du schreibst. Willst du nachvollziehen können, was passiert ist? Es als Erkenntnis-Tracker benutzen? Deine Fortschritte notieren? Ein Depri-/Ernährungs- oder Sporttagebuch führen? Hast du auch den Wunsch zu schreiben? Doch in welche Richtung soll es gehen? Wie oft willst du schreiben? Wie öffentlich soll es sein? Was ist deine Motivation und dein Motiv?

Wie wäre es mit einer Kurzgeschichte? Am Anfang, schreibe einfach. Parallel kannst du dir das Handwerkszeug eines Autors aneignen, aber wenn du einfach drauf los schreiben kannst: Tue es! Das nennt man die heiße Phase, wo die Worte einfach nur so raussprudeln. Die kalte Phase, wo es dir schwer fällt, etwas aufzuschreiben, kommt früh genug und da kannst du lernen, korrigieren oder lesen. Es gibt viele Möglichkeiten, die Texte zu veröffentlichen. Einen Blog zum Beispiel oder eine der vielen Anbieter wie Wattpad oder Bookrix. Als Hobby ist es eine nette Möglichkeit für Anerkennung und Leser. Wenn du damit Geld verdienen willst, müssten wir noch tiefer in die Materie, aber soweit möchte ich für den Moment nicht gehen.

Heutzutage kann sich jeder mitteilen und immer mehr Menschen tun dies auch. Ich finde das klasse. Auch Hobbyliteraten können sich künstlerisch ausdrücken und gehört werden. Wir vernetzen und verbinden uns immer mehr und größtenteils ist es sogar kostenlos. Okay, ein gutes Buch ist schon eine andere Welt, aber was solls. Schreibe deine Geschichte. Deine Leser sind bestimmt nicht so kritisch wie du gegenüber dir selbst. Schreib einfach. Lese einfach. Entfalte dich!

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Blockaden lösen, frei schreiben

Manchmal würde ich am liebsten aufgeben. Sich Schwäche einzugestehen, ist auch eine Stärke, da wir nicht nur immer stark sein können. Eine Ruhephase ist genauso wichtig. Erzwingen bringt nichts. Mir geht es momentan in vielen Bereichen meines Lebens so. Bei meinem Blog bin ich jetzt soweit, dass ich es als Hobby ansehe und wenn es soweit ist, mache ich es dann professionell. Vielleicht kommt die Zeit nie, aber ich schreibe nun mal gerne und genau dafür mache ich es weiter.

Wofür und für wen schreibe ich?

Die Frage habe ich mir neuerdings häufiger gestellt, da es mir irgendwie vorkommt, als ob ich für nichts schreibe. Okey, ich konzentriere mich jetzt auf die Frage und schreibe los…Ich schreibe meine Erfahrungen für meine Leser auf, damit sie wissen, dass sie nicht alleine sind. Erfahrungen muss jeder auch selber machen, auch wenn du die Erfahrungen anderer liest. Es ist eben etwas anderes, es zu durchleben. Ich schreibe für mich, weil es eine Art Therapie für mich ist, die Gedanken auf ein digitales oder normales weißes Blatt Papier zu bringen. Ich schreibe schon seit 16 Jahren und bis jetzt ist irgendwie zuviel noch in meinen Gedanken geblieben und wurde nicht auf die Art und Weise materiell, wie ich es mir vorgestellt habe. Einige Gedichte habe ich schon aufgeschrieben. Eine Phantasiegeschichte begleitet mich seid meinem 16. Lebensjahr. Wahrscheinlich klopfen die jetzt an meinem Herzen an und wollen endlich raus. Sehr deutlich, wie ich finde. Wenn mein Herz sprechen will, wird mein Kopf immer leer, so wie jetzt.

In solchen Zeiten kann ich drauf los schreiben, ohne nachdenken zu müssen, was ich schreibe, denn die Worte strömen heraus, als ob sie schon lange darauf gewartet haben. Ich bin nie über die Phase des Drafts gekommen. Die Rohfassung ist es bis jetzt geblieben. Uh, da wars. Einfach weitermachen. Nicht stehen bleiben. Die Zeit der Korrektur wird es noch früh genug geben. Warum ist mir das bis jetzt nicht eingefallen? Danke ❤ Siehst du! So kommen die Antworten, die schon da sind und man selbst nicht sieht, heraus… Das Unterbewusstsein öffnet sich beim Freewriting, einfach so. Das Beste ist, wenn du einfach los schreibst. Es kann ohne Punkt und Komma sein, Hauptsache du unterbricht nicht den Fluss. Am Anfang kannst du einfach nur Kringel malen, damit deine Hand die Schwingungen spürt. Alles, wirklich alles aufschreiben, ohne Zensur, ohne Reue, ohne Bewertung. Du wirst erstaunt sein, was du da geschrieben hast. Lass es fließen.

Druck ist ein schlechter Ratgeber. Also entspann dich. Wenn es einfach ist, dann ist es das Richtige. Wenn es kompliziert wird, kommen Illusionen hinzu… Alles geben, …das beste von sich geben. Bewusst leben. Aufmerksam und achtsam sein. Deine Sinne schärfen. So einfach ist das!