Herbstgeflüster und Wochengedanken

Hallo Ihr Lieben!

Es ist wieder Zeit, mich Herzeugs zu widmen. Nun hatte ich ja einige Zeit für mich und mein Leben genommen, wo ich wirklich unglaublich viel lernen durfte. Wenn man zuhört, ich meine wirklich innig zuhört mit allen Sinnen von Körper und Geist, wird man überrascht sein, wieviel es gibt. So viele Wege, so viele Eindrücke, Menschen und Möglichkeiten, die sich einem bieten. Kein Mensch kann alle Probleme mit einen Schlag lösen. Dazu braucht man Zeit. Wir sind ja kein Computer, wo man einfach die Festplatte löschen kann, sondern wir müssen mit dem arbeiten, was wir haben. Vorallendingen bekommen wir immer nur das, was wir brauchen und können nur hoffen, dass es auch das ist, was wir wollen. Was will ich eigentlich? Dieser Frage bin ich wohl eher unterbewusst auf den Grund gegangen und obwohl ich das schon immer wusste, war es mir nur selten bewusst.

Ich lasse mich allzu gerne ablenken und verleiten, fremdbestimmen und zu Bequemlichkeit verführen. Es ist der einfache Weg. Aber das bin nicht ich. Dadurch fühlte ich mich auch nie nach ICH an, sondern es war immer mein Ego, dass die Richtung vorgab. Ätzend oder? Ego auf die Zuschauertribüne! Du hast jetzt keine Macht mehr über mich! Weiche Dämon!!! 😛 Das Ego ist eben ein künstlich geschaffenes Ding und will die Herrschaft über dich. Aber naja, es führt eben dazu, dass du der Mittelpunkt des Universums bist, also eine fette Lüge lebst. Das ist nicht mein Ding. Die Wahrheit gegen die Welt! Dazu sind wir geboren worden, um die Wahrheit zu erkennen. Das ist genauso wie diese Illusion Lieben und Leben… Lieben und Leben ist eins. Es ist alles eins. Es ist nur ein Ausdruck der Individualisierung, du und ich. Wir leben alle auf diesen Planeten, in dieser Galaxie und in diesem Universum, nicht? Woraus sind wir denn entstanden? Ach, das geht glaube ich zu weit 🙂

Das Flüstern des Herbstes

Naja, du siehst, es ist viel passiert bei mir. Das ist schon einmal klar. Bei dir bestimmt auch. Es waren ein paar spannende Monate für uns alle. Der Herbst lädt eigentlich zur Einkehr und Rückzug ein, aber ich denke für mich ist ein Zeichen für wiederkehrende Veränderung, Jahreszeiten und Wechsel, ein großer Kreislauf. Ich begegne mir selbst, komfrontiere mich mit mir selbst. Kehre mich nach außen. Natürlich werde ich meine Entwicklung und was ich mache für mich behalten, um euch dann nächsten Frühjahr mein Werk zu präsentieren, aber die Techniken , Gedanken und Tipps kann ich euch ja mitgeben. Mein großes Ziel ist diesen Herbst und Winter mein Roman zu schreiben und ich bin schon sehr aufgeregt. Das heißt für mich auch ein enormes Potential an persönlicher Entwicklung und dem Weg zu einem meiner Lebensträume. Deswegen flüstere ich lieber, damit ihr auch die Möglichkeit bekommt, etwas für euch mitzunehmen. Ego zurückstecken! Man kann es natürlich zweierlei auslegen, wie man sein Ego zurücknimmt. Ist es besser von mir aus zu reden oder allgemein zu schreiben?

Mir hat es immer geholfen, wenn ich mich persönlich mit jemandem identifizieren konnte. Allgemeines Blabla half mir gar nicht, weil ich es nicht verinnerlichen konnte. Nicht nachspüren oder umsetzen. Ich bin sehr praktisch im Lernen, zwar ein absoluter Kopfmensch, aber sehr körper- und Sinnesbetont. Ich lerne wie ein Kind, das mit der Herdplatte. Man kann mir tausendmal erzählen, die Herdplatte ist heiß, aber ich glaube es erst, wenn ich es erfahren habe. Fremderfahrungen sind schwierig. Auf die eine oder andere Art und Weise, sollte man die Erfahrungen in sein Leben integrieren und durch Handeln erleben oder nicht erleben. Es gibt natürlich Ausnahmen wie Drogen, Gewalt und Tod. Das sind Dinge, die man nicht braucht, absolut NICHT! Der Tod gehört zum Leben dazu und sollte nicht ignoriert werden, aber was ich meine versteht ihr hoffentlich.

Wochengedanken, zweite Runde

Die Kampagne Wochengedanken hat mir sehr gut getan und ich werde eine neue Auflage starten. Bissl anders, aber im Grundtenor ähnlich. Für mich als Leitfaden für meine Entwicklung und bestimmt mit hilfreichen Tipps und Themen zum Nachdenken. Das Leben ist eine Kampagne. Deine Wünsche, Ziele, Träume!

Wach auf! Lebe nicht in deinen Träumen! Träume nicht dein Leben! LEBE! MACH DEIN DING! Träume werde nur irdisch, wenn du sie verwirklichst!

Dein Weg fängt mit dem ersten Schritt an. Dann folgt noch einer und ein weiter. Gehe weiter, immer weiter. Durch langweilige Zeiten, anstrengende Zeiten, jeden Tag! Du entscheidest jeden Tag, ob du lebst oder auf Autopilot gehst.

Das Leben soll Spaß machen!

Das Leben ist schön!

Fang mit den kleinen Dingen an. Räume deine Wohnung auf! Jeden Tag. Damit räumst du dich innerlich mit auf. Schaffe Ordnung: Äußerlich und innerlich! Miste aus. Nimm dir Zeit. Mach ein Ritual daraus. Finde den Spaß daran. Du tust es für dich! Konditioniere dich neu. Deprogrammiere dich! Lernen und Arbeit macht Spaß! Lege diese alten Vorstellungen ab, dass alles mit Last und Bürde beschwert ist. Hab Spaß! Tanze, spiele, LEBE, WACHSE VERDAMMT!

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Was immer mir zusteht, kommt zu mir

Viele glauben an Schicksal, aber sind nicht wir selbst unseres Schicksals und Glückes Schmied? Der Autor unseres Lebens? Wir sind Wesen, die einen freien Willen haben und selbst bestimmen können, wozu wir uns entscheiden. Was uns passiert, darüber haben wir keine Gewalt, nur können wir die Bahn etwas lenken. Alles, was in unserem Unterbewusstsein passiert, nehmen wir gar nicht wahr. Dazu fehlt uns die Kapazität in Bewusstsein. Hierfür haben wir natürliche Filter, um unwichtige Dinge herauszufiltern, aber ein Teil bleibt trotzdem haften und überschwemmt uns. Alles, was in der Wirklichkeit passiert, können wir bewusst gar nicht wahrnehmen und verarbeiten.Stell dir mal vor, du müsstest wirklich alles verarbeiten? Was alleine unser Körper in einer Sekunde vorllbringt ist der Wahnsinn. Da kann kein PC mithalten. Wenn man sich mit Bestimmung und Schicksal auseinander setzt, kommt man oft zu dem Ausdruck, alles steckt bereits in uns. Wir haben alles bereits, was für für unser jetziges Leben brauchen, um unseren Weg zu gehen und alles, was wir für unseren weiteren Weg brauchen, kommt zu uns. Es gibt keine Zufälle. Aber wir sind freie Wesen und können uns gegen die Bestimmung entscheiden.

Andererseits vertreten auch viele Menschen den Glauben, dass alles willkürlich und zufällig ist. Die Menschheit und die Evolution sind nur viele Zufälle, die sich aneinander gereiht haben, ein Experiment der Natur. Zufällig. Nicht vorher bestimmt. Alles sinnfrei und durcheinander gewürfelt. Wir machen einfach nur, vegetieren vor uns hin und erfüllen unseren Zweck auf die unnatürlichste Weise, die es geben kann. Die Menschen sind allein. Wir sind ein Zufall im Universum und unsere eigenen Götter. Liebe ist nur eine chemische Reaktion in deren Augen und Toleranz eine Erfindung des Verstands. Ist das nicht bedauernswert auf der einen Seite? So leer, kalt und eintönig. Religion ist bloß ein Betriebssystem, um die Menschen zu kontrollieren und Moral Regeln für das Zusammenleben, damit wir uns nicht die Köppe einschlagen. Kreativität ist eine elektromagnetische Entladung von Gedächtnismüll. Stell dir vor, dass manche Menschen wirklich so denken? Uuuhhh, grausig!

Ich aber glaube, dass es eine Mischung aus beiden Glaubensrichtungen ist. Das Leben ist sinnlos, bis wir dem einen Sinn geben. Religionen und Moral sind Machtinstrumente, na klar. Aber die Anwendung macht den Unterschied. Wir bekommen nicht alles was wir wollen. Sonst hätten wir zuviel Bequemlichkeit und keinen Anreiz mehr, uns zu verbessern. Wenn wir etwas brauchen, arbeiten wir daran, dass es seinen Weg zu uns findet, durch Gedanken oder durch handeln.  Wir können entscheiden, aber aktiv im Bewusstsein nur bis zu 5 %. Also sind wir größtenteils fremdbestimmt und können nur daran arbeiten, soviel wie möglich aktiv zu gestalten. Die Realität ist ein kompliziertes Geflecht. Wir sind alle auf irgendeine Art und Weise miteinander verbunden. Energetisch, räumlich, zeitlich. Wenn wir jemanden zu lächeln, vielleicht haben wir damit seine Laufbahn verändert und er entscheidet dann ganz anders, als wenn wir es nicht getan hätten. Wir könnten nie die Dimension erfassen, was wir für eine Macht haben und wie viel Einfluss wir auf die umliegende Realität haben. Aber ist das wirklich notwendig, das zu wissen?

Ich glaube daran, dass alles was wir brauchen, den Weg zu uns findet…